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Freitag, 23. Dezember 2016

Bänderriss, haha

Das ist eine Spannbandbrücke. Schön, oder?
Und hier der Fussgängersteg, für den ein Crowd Funding lief.
Meine Belohnung am Schluss.
Gestern schloss ich an die Aarewanderung an, die mich am Montag von Aarau nach Rupperswil geführt hatte. Ich fuhr nach Rupperswil und setzte fort nach Wildegg und Schinznach-Bad. Noch einmal Auenlandschaft also, sehr schön. Am Ende, nach zwei Stunden angenehmen Gehens, kehrte ich im Bahnhöfli von Schinznach-Bad ein, dies war ein Zufallsfund - und ein Glücksfall, denn das  Restaurant ist kurioserweise exakt einen Tag pro Woche offen. Immer am Donnerstag. Das Essen war sehr gut, ich hatte Kalbshackbraten mit Schupfnudeln und Gemüse. Bald möchte ich weiter der Aare folgen und von Schinznach-Bad bis Brugg weiterlaufen. Wir werden sehen. Und essen hoffentlich auch.

Was mir gestern auffiel: die Vielfalt der Übergänge über die Aare. Hier zwei markante Exemplare:
  • Bei Rupperswil führt der Wanderweg auf eine Art Zahnstocherinsel, die auf beiden Seiten von der Aare umgeben ist. Ganz vorn an der Spitze des Zahnstochers führt eine Brücke wieder ans südliche Flussufer. Es handelt sich um eine Spannbandbrücke. Zwei Stahlbänder, in den Fundamenten verankert, ziehen sich über den Fluss, Träger gibt es nicht. Steg, Geländer, Verstrebungen werden von den Bändern getragen. Man erlaube mir die Witzelei: Wie nennt man es, wenn eine solche Brücke kaputtgeht? Bänderriss, haha.
  • Zwischen Holderbank und Veltheim gibt es einen alten Fussgängersteg. Ein Schild informierte mich, dass der Steg gesperrt sei und dass er wieder eröffnet werde, falls das Crowd Funding Erfolg habe. Es laufe bis zum 22. Dezember 2016. Huch, mein Wandertag war der 22. Dezember 2016. Im Internet las ich später beim Mittagessen, dass die Sammelaktion gut gelaufen ist, schon nach zwei Wochen waren 27 000 Franken beisammen. Übrigens ist dies eine Schweizer Premiere: Finanzierung öffentlicher Infrastruktur durch Sammlung nach dem Prinzip des Massenschwarms.

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