 |
Das Jüdische Museum Schweiz an der Vesalgasse 5 in Basel. Den Umbau des ehemaligen Tabaklagers besorgte das örtliche Architekturbüro Diener & Diener. Das Kunstwerk an der Fassade heisst "Jeziory" und stammt von Frank Stella. |
 |
| Kostbar: eine Tora-Rolle aus dem Kairo des 13. oder 14. Jahrhunderts. |
Seit 1966 gibt es in Basel das
Jüdische Museum der Schweiz, diesen November ist es nach einem Zügel in den umgebauten Räumen eines ehemaligen Tabaklagers gleich bei der Universität neu eröffnet worden. Am Mittwoch besuchte ich das Museum, lernte und erfuhr etliches. Manches davon war deprimierend. 1349 etwa kam es in Basel zu einem
Pogrom. Ein Mob trieb die Juden und Jüdinnen der Stadt auf eine Insel im Rhein und brachte sie alle um, zwischen 100 und 600 Menschen starben damals. Ich hoffe, dass sich so etwas nie wiederholt – die jüdische Bevölkerung der Schweiz war bekanntlich auch schon sicherer als derzeit.
 |
| Synagogenbänke im Museum. Das Buntglasfenster rechts stammt aus der Synagoge in Biel. |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen