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Was sein muss, muss sein: Das Zürcher Grossmünster ist derzeit eingerüstet. Hinten rechts das Fraumünster. |
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Aus einem Infoplakat am Grossmünster-Bauzaun.
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Kürzlich kämpfte ich mich in Zürich durchs Oberdorf, die breite Gasse ist abschnittweise zu einem schmalen Pfad reduziert mit Baugruben links und rechts. Im Niederdorf sieht es ähnlich aus. Und auch an meiner Lieblingskirche, dem Grossmünster, wird gearbeitet. Es ist samt den Türmen eingerüstet, die gesamte Aussenhülle soll bis ins Jahr 2028
etappenweise aufgefrischt werden. Interessant fand ich die Erklärplakate mit historischen Informationen an der Abschrankung. Jetzt weiss ich, dass die Steine für das Grossmünster aus zwei Brüchen am oberen Zürichsee stammen, der eine in Bollingen SG gelegen und der andere vis-à-vis am Buechberg SZ. Per Lastkahn wurden die Steine einst angeliefert. Mit anderen Worten: Zürichs Wahrzeichen ist halb St. Gallerin und halb Schwyzerin.
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