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Wichtiger Umsteigeort: der Bahnhof Visp. (Foto: Daniel Reust / Wikicommons) |
Unter dem Titel "Hütet euch in Visp"
schrieb ich hier vor langem, dass die Perrons des Visper Bahnhofs und auch die Abgänge in die Unterführung eng sind – zu eng angesichts der Massen von Menschen, die hier in Stosszeiten umsteigen. Vor gut zwei Wochen gabs einen Zwischenfall, der das belegt. Der Walliser Onlinedienst pomona.ch
berichtete darüber, wie ein älterer Mann auf dem Perron in Visp im Getümmel von einem Rollkoffer derart heftig gerammt wurde, dass er aufs Gleis stürzte. Umstehende Reisende hievten ihn wieder auf sicheren Boden, kurz darauf fuhr auf diesem Gleis der Zug nach Genf ein. Der Mann, stellte sich heraus, hatte sich beim Sturz einen Milzriss mit starken inneren Blutungen zugezogen, er musste notoperiert werden. "Zwischen Treppenaufgängen, Rollkoffern und entgegenkommenden Personengruppen wird es eng – manchmal gefährlich eng", steht im Artikel zu lesen. Genauso ist es.
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