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Samstag, 26. September 2026

Maria und die Hölle

Der Hof Höll liegt höllisch abgelegen. Hinten links der Groot.
Die heilige Idda in der Iddakapelle im Wald bei der Ottenegg.
Aussichtsreich steht die Marienstatue auf der Ottenegg.
Mein Zmittag im Restaurant des Klosters
Fischingen: Wasserbüffel-Bratwurst und ein
vor Ort gebrautes Pilgrimbier, Variante blond.
Schön wars, erstaunlich kalt wars, die Sonne zeigte sich erst, als ich praktisch fertig war mit der Wanderung. Anfang Woche drehte ich vom Kloster Fischingen aus eine Runde, die auf dem Groot kulminierte, dem – siehe Eintrag von gestern – höchsten Punkt des Kantons Thurgau, 991,1 Meter über Meer. Was mich an der etwas über dreistündigen Unternehmung (je 520 Meter auf- und abwärts) frappierte, war die Stille der Gegend, durch die ich zog; mir kam es vor, als sei seit der Landnahme durch die Alemannen hier nicht viel passiert. Besonders einsam liegt der Hof Höll, dessen Name soviel bedeutet wie: abgelegenes Gebiet. Vor der Höll war ich an einer der heiligen Idda gewidmeten Waldkapelle vorbeigekommen und dann an einer Metallsäule. Die ist so hoch, dass ich erst beim zweiten Hinschauen merkte, dass auf ihr eine Marienstatue steht. In diesem Fall ist die Gottesmutter den Menschen etwas gar weit entrückt.

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