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Samstag, 14. Dezember 2013
Selbstlob eines Wanderleiters
Jetzt muss ich mich mal selber loben. Ich finde, ich bin ein extrem aufopferungswilliger Wanderleiter. Heute geht es via Basel nach Efringen-Kirchen in Deutschland. Von dort wollen wir auf dem Markgräfler Wiiwegli zurück nach Basel laufen. Nun ist auf der Anreise die Umsteigezeit in Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof knapp bemessen, und wir müssen doch für die deutsche Strecke ein Billett lösen. Wäre schade, wenn wir deswegen den Zug verpassten und erst eine Stunde später in Efringen-Kirchen starten könnten. Was tut Wanderleiter Widmer dagegen? Er fährt allein eine halbe Stunde früher nach Basel, löst die Billette und winkt seinem Grüpplein dann am Badischen Bahnhof fröhlich zu.
Freitag, 13. Dezember 2013
Sie sind zu schwer, Frau Kuh!
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| So mag man die Schweizer Kuh: gut gelaunt und genügsam. |
- Elf Prozent der Landesfläche sind Alpweiden. Sie machen ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche aus.
- Die Alpweiden sind im Rückzug. Pro Jahr verbuschen 2400 Hektaren Sömmerungsweide, das entspricht der Fläche des Walensees.
- Jeden Sommer ziehen 17 000 Älplerinnen und Älpler auf eine der 7000 Alpen.
- Auf diesen Alpen weiden während der drei bis vier Sommermonate 400 000 Kühe, Rinder und Kälber. 200 000 Schafe. Und 100 000 weitere Tiere: Ziegen, Schweine, Esel, Pferde.
- Fast 50 Prozent der tierhaltenden Betriebe bringen ihre Tiere auf die Alp. Das entlastet die Talwiesen; deren Gras kann zu Heu für den Winter verarbeitet werden.
- Das grösste Problem für die hiesige Alpwirtschaft sind die Hochleistungskühe. Sie gewinnen aus den Alpweiden nicht genügend Nahrung und benötigen zusätzliches Kraftfutter. Weil sie auch zu schwer für die Alpweiden sind, bleiben sie meist im Tal. Je mehr solche Hochleistungskühe es gibt, desto weniger braucht es die Alpen.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Esserswil, du lügst!
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| Sie ist spät dran, darum liebte ich sie. Die Rose des Thurgaus. |
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| Wandern gibt halt Hunger. |
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| So mag ich meinen Winter! Kurz nach Wanderstart in Arbon. |
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Die Käserei im Schloss
Gestern unternahm ich von Arbon aus eine vierstündige Rundwanderung. Mehr über die Route morgen; heute möchte ich gern von Roggwil TG erzählen, wo ich am Mittag vorbeikam. Respektive von drei Häusern in Roggwil.
Dienstag, 10. Dezember 2013
Flamen und glücklicher Baum
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| Römischer Flamen mit traditioneller Kopfbedeckung in der Glyptothek München. (Wikicommons/ Bibi Saint-Pol) |
A propos Arbon und Baum: Beim "Arboner Forst" wiederum handelte es sich um jenen gewaltigen Wald, der einst das ganze Gebiet vom Bodensee bis zum Säntis deckte. Alemannische Siedler sowie Leute des Klosters St. Gallen machten sich irgendwann mit der Axt an den grossen Urwald der Ostschweiz, die Rodung erstreckte sich über Jahrhunderte. Hätte es die Rodung nicht gegeben, wäre ich als Appenzeller sozusagen ein Waldmensch.
Montag, 9. Dezember 2013
Illusionen am Bielersee
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| Samstags am Bielersee. |
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| Fisch im Drei Fische. |
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| Entrückt am Horizont der Chasseral mit Schneekappe. |
Sonntag, 8. Dezember 2013
Irres Kirschenland
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| Kirschen, was sonst? Das Gemeindewappen von Nuglar-St. Pantaleon. |
- Bennwil: Bämbel.
- Beinwil: Beibel.
- Nuglar-St. Pantaleon: Nugle-Bäntlion.
- Reigoldswil: Reigetschwil.
- Hochwald: Hobel oder Houbel.
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