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Samstag, 7. April 2012
Ottilie und der kommunistische Gartenzwerg
Fast sechs Gehstunden waren wir gestern unterwegs von Nottwil via Mittelarig und den Soppensee nach Geiss und weiter über den Wellbrig - toller Höhenweg! - nach Ettiswil. In Geiss assen wir gut im "Ochsen", tranken ein wenig viel, Prosecco, Rotwein, Kafi Schnaps; dann offerierte uns der Wirt auch noch einen Karfreitags-Grappa. Mehr über die ganze schöne Unternehmung bald in meiner Kolumne - und jetzt noch ein Wort zu den zwei Fotos. Der Gartenzwerg am Weg mit der geballten Faust ist offensichtlich Kommunist. Und die Heilige Ottilia von St. Ottilien ist Hardcore-Katholizismus, wie sie ein Paar Augen herumträgt und zur Schau stellt, was natürlich auf ihre Vita anspielt: Sie wurde blind geboren und erlangte mit sechs Jahren nach einer Salbung das Augenlicht.
Freitag, 6. April 2012
Soppensee und Bözingenberg
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| Klein und hübsch: der Soppensee. |
Donnerstag, 5. April 2012
Käsbissen zum Weisswein?
Mittwoch, 4. April 2012
Das Kofferwort Radom
Der Hagenturm, ein 40 Meter hoher Stahlbau, markiert den höchsten Punkt des Kantons Schaffhausen (912 Meter über Meer) auf der Hochfläche des Randen. Letzten Samstag bestiegen wir ihn. Als ich dann zuhause den Wikipedia-Eintrag zum Turm las, lernte ich einen neuen Begriff: "Radom". Es handelt sich um ein Kofferwort für "Radar dome", also Radarkuppel. Eine solche, militärischen Ursprunges, gibt es zuoberst auf dem Turm.
Und hier noch ein paar weitere Kofferwörter, denn auch dieses Wort war mir neu:
Jein (Ja und Nein)
Bollywood (Bombay und Hollywood)
Merkozy (Merkel und Sarkozy)
Brunch (Breakfast und Lunch)
Dienstag, 3. April 2012
Der Diemberger kommt!
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| In Amden (Bildmitte) gibts Literatur. (Audriusa/Wikicommons) |
Montag, 2. April 2012
Also dekorativ ist der Bärlauch, momoll
Am Samstag war perfektes Wanderwetter. Wir zogen von Bargen via Hagenturm und Siblinger Randenhaus in 5 1/2 Stunden nach Schaffhausen. Wir sahen oben auf dem Plateau Hasen und - ganz nah und nicht von uns lassend - einen Milan. Wir trafen einen Wanderprismen-Erneuerer von den Schaffhauser Wanderwegen (mehr davon bald). Und wir assen im Randenhaus hervorragend, Rita hatte den Rehburger. Doch, der Samstag war gross und weit.PS: Ich mag keinen Bärlauch, hätte Ritas Bärlauchspätzli (als Beilage zu einem Rehburger) nicht gewollt. Aber ich bin bereit zu konzedieren, dass Bärlauch den Waldboden massiv verschönert.
Sonntag, 1. April 2012
Wann ist ein Wald ein Wald?
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| Ist das jetzt ein Wald? |
rechtlichen Sinne, untersteht es der Waldgesetzgebung. Das heisst: Bäumefällen darf man nur mit Bewilligung des Forstamtes. Roden sowieso. Und Bauten müssen einen Mindestabstand zum Waldrand einhalten. Eben begegnete mir das Wort "Waldfeststellung". Es bezeichnet jenes Verfahren, das klärt, ob ein waldähnliches Bodenstück auch wirklich ein Wald sei, wobei zu den Kriterien zum Beispiel eine Mindestfläche gehört. Aber auch das Alter der sogenannten Bestockung, also des Baumbestandes, wird geprüft. Uff. Wann ist ein Mann ein Mann, singt bekanntlich der Grönemeyer. Vielleicht würde er besser singen: Wann ist ein Wald ein Wald?
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