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Freitag, 13. Juli 2012

M13 in Trimmis gesichtet

Gestern ein gemütlicher Dreistünder:
von Chur-Fürstenwald via Trimmis, Zizers, Igis nach Landquart bei erstaunlich kühlem und windigem Wetter. In Trimmis bot sich mir dieses Bild - fast möchte man meinen, M13 sei daran, ins Hüsli einzusteigen und sich etwas Fressbares zu besorgen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Wer hat das Rad entdeckt? Die Spinne!


Der Berliner Bionik-Professor Ingo Rechenberg war in der Sahara und bringt einen Kurzclip mit zurück. Bemerkenswert sind zwei Dinge:

  1. Rechenbergs Akzent im Englischen. Man muss einfach lachen, wenn er von "se spaida" redet.
  2. Se Spaida. Die Spinne, Araneus Rota. Sie kann normal rennen, verdoppelt aber ihre Geschwindigkeit, wenn sie sich um die eigene Achse dreht. Sie ist sozusagen ihr eigenes Velo. Genial - vielen Dank für den Clip, Liliane!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Neues vom Trollsteig

Blick ins Leere nach Norweger Art.
Gestern stiess ich in einem Londoner Architekturblog namens "Dezeen" (seltsamer Name) auf eine Bilderstrecke. Atemberaubende Fotos zeigen ein System von Treppen und Aussichtsplattformen über dem schwindelerregenden skandinavischen Nichts. Es handelt sich um eine neue Attraktion an der Trollstigen in Norwegen; die Trollstigen wiederum, zu Deutsch "Trollsteig", ist eine besonders schöne Passstrecke für Autos.

Dienstag, 10. Juli 2012

Spanfrage

Was die in dieser Firma in Untersiggenthal wohl machen? Zuerst las ich "Zerspannung". Aber okay, es heisst Zerspanung. Etwas mit Spänen? Aber wieso das Präfix -zer wie in Zerstörung. Werden hier Spanplatten zurückgebaut?

Montag, 9. Juli 2012

Die wunderbare Wangener Wanderung

Peter Bühler erklärt, die Gruppe lernt etwas.
Gestern also die Gruppen-Wanderung von Wangen zum Inkwilersee und retour. Gut 20 Personen kamen und liessen sich von mir die Gegend zeigen. Okay, das ist gelogen. Wirklich Bescheid wusste der Wangener Gemeindeschreiber Peter Bühler, der auch mit von der Partie war und uns alles Wesentliche erklärte. Das war interessant - und sowieso war die Unternehmung schön; die Leute verstanden sich, was sich nicht zuletzt darin zeigte, dass einige von ihnen sich bereits für eine nächste Wanderung verabredet haben. Ein Wunder war im Übrigen das Wetter. Heftiger Regen und Gewitter waren angesagt, doch tatsächlich hörte es schlagartig auf zu tröpfeln, sobald wir loszogen. Im folgenden war es angenehm: trocken, teilweise sonnig, mit ein bisschen Wind: eine wunderbare Wangener Wanderung.

Sonntag, 8. Juli 2012

Odol meets Fichte

Am Freitag war ich bei Freunden eingeladen, er Schweizer, sie Ostdeutsche, knapp noch ein DDR-Kind. Nachdem wir opulent gegessen hatten, gabs Schnaps. Ich entschied mich für K.'s ostdeutschen Magenbitter, den "Lauterbacher Tropfen". Er schmeckte wie Odol mit Fichtennadeln und hatte eine giftgrüne Farbe - ich mochte ihn! Ich liebe exzentrische Getränke. Der 40-Prozenter kommt, wies der Name besagt, aus Lauterbach im Erzgebirge, und wie bei all diesen Bittern, "Appenzeller" inklusive, ist das Rezept natürlich geheim. Die Firma geht auf einen gewissen Friedrich August Hunger zurück, einen Kräutermagier, der auch die Magenverstimmungen des sächsischen Hofes kurierte. Der Verstaatlichung im Sozialismus entging man knapp und ist erfolgreich ins wiedervereinigte Deutschland gestartet - ein Prosit nach Lauterbach.

PS: Heute bin ich der Vorwanderer, es geht von Wangen an der Aare zum Inkwilersee und via Heimenhausen retour; ich habe darüber ja gebloggt und kolumniert.

Samstag, 7. Juli 2012

Es war Piontek

Kürzlich schrieb ich über die Skulptur beim Bahnhof Esslingen: eine Frau in Grübelpose. Was sie wohl denkt, fragte ich mich. Beat Studer, Blog-Leser und Wanderer, der in der Nähe wohnt, lancierte ein paar Mails - und hat Wissenswertes herausgefunden. Vielen Dank, Beat!

Unsere Denkerin in Lachsrosa ist ein Werk Günter Gianni Pionteks. Dieser, Jahrgang 1929, war Manager bei Orell Füssli und Lokal-Zeitungs-Verleger im Raum Zürich. 1985 sattelte er auf die Bildhauerei um. Piontek gestaltet jedes Jahr die Siegerpokale des Engadiner Skimarathons. Und er hat den "Botschafter des Friedens" geschaffen, die Bronzegestalt des Pazifisten Max Daetwyler in Zumikon. Auch über sie schrieb ich schon - es scheint, als übe Piontek auf mich eine besondere Faszination aus.