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Samstag, 7. März 2020
Meine Reise in den Schnee
Wegen eines Interviews musste - durfte! - ich gestern nach St. Moritz. Ziemlich genau sieben Stunden brauchte ich für beide Strecken, für hin und zurück ab meinem Wohnort Zollikerberg. Es war eine Reise in eine Welt, die ich in den letzten Monaten praktisch ignoriert respektive nicht mitbekommen hatte: die Welt des Winters. Ab Bergün war alles weiss, das Engadin gleisste, ich bestaunte aus dem Zug die perfekt gespurten Loipen. Der Engadiner Skimarathon fiel mir ein, der morgen Sonntag stattfinden würde, wenn er nicht abgesagt worden wäre wegen des Corona-Virus. Nun, ich war quietschfidel und genoss die Gegend. Wieviele Leute am Wochenende trotzdem mit den Langlaufski im Gepäck ins Engadin fahren, weil sie halt das Hotel schon gebucht haben und Lust auf Schnee verspüren: keine Ahnung.
Freitag, 6. März 2020
Eine Brücke für die Burg
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| Die Grasburg. (Foto: WW Henderson 20/Wikicommons) |
Donnerstag, 5. März 2020
Der Alte
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| Vogelbeobachtungs-Turm und Auen am Alten Rhein. |
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| Wir assen im Jägerhaus am Hafen von Altenrhein, das Restaurant ist entgegen seinem Namen auf Fisch spezialisiert. Bodenseefisch. Wir nahmen den Hecht an Marcsauce. Und zum Dessert die Apfelchüechli mit Vanilleglace. |
Mittwoch, 4. März 2020
Der Van-Gogh-Himmel
Gestern benahm sich der Himmel über der Ostschweiz, über dem Gebiet Rheineck-Staad-Altenrhein, eigenwillig. Launisch. Mal liess er die Sonne durchblitzen, mal stellte er sich den dräuenden Wolken als Spielgelände zur Verfügung, mal setzte er Schnee- und Graupelschauer frei. Was will der Wanderer mehr als einen solchen Himmel? Er erinnerte mich und Freund Markus an Van Goghs Bilder.
Dienstag, 3. März 2020
Unser Lieblingsingenieur
1958 gründet August Fust, ursprünglich Fabrikarbeiter, die August Fust AG, die Haushaltsgeräte im Versandhandel verkauft. Sein Teilhaber ist Albert Hauser, der später Fusts Tochter Ursula heiratet. Deren Bruder Walter möchte nach dem Ingenieurstudium in die väterliche Firma eintreten, darf aber nicht, worauf er selber eine Firma gründet und mit ihr durchaus reüssiert, vor allem verkauft er Waschmaschinen. Schliesslich kommt es 1969 zur familiären Versöhnung und Verbindung der beiden Firmen, es entsteht die Dipl. Ing. Fust AG. Die kennen wir alle, sie ist in den folgenden Jahrzehnten als Fachgeschäftkette für Elektro-Haushalt-Geräte landesweit führend. Seit 2007 gehört sie als eigenständige Tochter zur Coop-Gruppe; 2018 erwirtschaftet sie einen Umsatz von etwas über einer Milliarde Franken. Soweit die Kurzfassung einer Schweizer Erfolgsgeschichte. Warum ich sie erzähle? Weil sie massgeblich in Oberbüren im Kanton St. Gallen spielt, wo das Unternehmen gegründet wurde; in Oberbüren hat dieses auch seinen Sitz. Am Samstag zogen wir durch das Dorf und nahmen all das mit Interesse zur Kenntnis.
Montag, 2. März 2020
Fürstlich gewandert
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| Der Weiher bei der Glattmüli kurz vor Niederglatt. |
Fünf Stunden dauerte am Samstag unsere Ostschweizer Wanderung: Gossau - Höfrigwald - Gebertschwil - Glattmüli - Niederglatt - Schollrüti - Bürerwald - Oberbüren - Sonnenburg - Ebersol - Kloster St. Gallenberg/Glattburg - Ehrenzell - Chlosterwald - Oberhueb - Städeli - Taasel - Landbach - Zuzwil, Gemeindehaus. Das Wetter war mild, wir sahen Krokusse und Schlüsselblüemli, assen sehr gut am Mittag im Frohsinn zu Oberbüren; dort hatten wir zum Dessert schon wieder einen gerührten Eiskaffee wie am vorhergegangenen Samstag in Mauensee. Doch, das Fürstenland ist gutes Wanderland. A propos: Die Bezeichnung Fürstenland leitet sich ab von den Fürstäbten des Klosters St. Gallen, die das Land zwischen Rorschach und Wil einst kontrollierten.Sonntag, 1. März 2020
"Wir gehen voll Vertrauen in die Zukunft"
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| Das Kloster St. Gallenberg aus der Distanz (im Vordergrund Oberbüren) und ... |
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| ... aus der Nähe. |
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