Mmmmm, Mörcheli. Die sind so fein, dass man sie nicht lange kochen will. Nein, kurz anbraten möchte man sie. Oder sie ganz am Ende dem praktisch fertigen Risotto oder dem Rahmsösseli beigeben.
![]() |
| An sich mag ich sie sehr: die Speisemorchel. (Foto: Mushroom Observer / Wikicommons) |
Falsch, falsch, falsch. Meine Journalistenkollegin Catherine Duttweiler hat kürzlich einen Artikel geschrieben, demzufolge rohe oder nur kurz gekochte Morcheln schon Menschen getötet haben, derweil andere Betroffene mit üblen Magen-Darm-Symptomen auf der Intensivstation landeten. Auch hierzulande. Die Sache ist nicht vollständig klar. Vor allem Billigmorcheln aus Asien scheinen das Problem zu sein, wobei sich das Gift in den Morcheln selber gebildet haben oder von aussen eingedrungen sein könnte. Fachleute schliessen aber keineswegs aus, dass auch hiesige Morcheln Gefahr bergen. Laut der Fachstelle Tox Info Suisse gibt es daher nur eines: Die Morcheln, ob frisch gepflückt oder getrocknet, in Gottes Namen 20 Minuten lang kochen.

.jpg)















