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Samstag, 29. April 2017

Gestern an der Lorze

Gestern an der Lorze: das Restaurant Höllgrotten.
Im Zug heimwärts spielten wir weiter.
Mein Ausflug gestern mit meinen Neffen, zwei Buben im Primarschulalter - was für ein Flop, was für ein Reinfall! Und gleichzeitig hatten wir jede Menge Spass, so dass der Tag als Ganzes doch in Zufriedenheit endete. Eigentlich wollte ich mit den Buben in Glattbrugg Kamelreiten gehen, doch bei dem Gehudel mussten wir das vergessen. Stattdessen fuhren wir in den Kanton Zug, um die Höllgrotten zu besichtigen. Seine Grotten seien komplett wetterfest, hatte mir der Mann am Telefon zwei Tage zuvor versichert. Und also stiegen wir ab ins Lorzetobel durch den schweren Matschschnee; im Zugerland hatte es geschneit wie blöd. Dann dies: Der Höhlenkiosk war verrammelt, kein Mensch zu sehen. Der Grund wurde uns schnell klar: Umgestürzte Bäume blockierten den kleinen Aufstieg zum Höhleneingang, die Sperrung war verständlich, es ging um die Sicherheit. Was mich aber wirklich ärgerte: Nirgendwo ein Schild. Und auch auf der Homepage kein Wort. Wieder einmal stellte ich fest: Viele touristische Einrichtungen haben das Internet als perfekte Übermittlerin für schnelle Nachrichten und Last-Minute-Botschaften nicht begriffen. Und Kommunizieren ist auch im Tourismus nicht jedermanns Ding.

So ging der Tag weiter: Wir zottelten ins nahe Restaurant Höllgrotten. Dort ass der eine Neffe zwei riesige Hotdogs und der andere Neffe einen riesigen Hotdog und drei riesige Kugeln Glace mit Rahm. Danach stapften wir durch 15 Zentimeter hohen Neuschnee hinauf zum Weiler Hinterburg und traten die Rückreise nach Zürich an. Wir shoppten in der Stadt ein wenig und hatten es im Migrosrestaurant lustig: Die zwei Buben brachten mir den Tschau-Sepp wieder bei, den ich das letzte Mal in der Kindheit gespielt hatte; auch lehrten sie mich Arschlöchle, ein ähnliches Kartenspiel. Wir unterhielten uns bestens, und am Schluss sagten die zwei mir tröstend, ich solle das mit der Höhle nicht so schlimm nehmen. Es sei doch ein lustiger Tag gewesen.

Freitag, 28. April 2017

Altes Freiburg


An der Rue d'or 5, in der Unterstadt, kann man Freiburgs älteste Hausfassade besichtigen; sie datiert aus dem 13. Jahrhundert. Eine archäologische Infotafel zeigt genau, welche Teile der Fassade tatsächlich so weit zurückreichen. Ein (kleiner) Grund mehr, ins Uechtland zu reisen.
Gelb die ältesten Teile der Fassade (linke Hausseite).

Donnerstag, 27. April 2017

Sennhauser blockt

Nein, das ist kein Kantonsarchäologe.
Stuckfigur Karls des Grossen
im Kloster St. Johann in Müstair.
(Wladislaw Sojka/ Wikicommons)
Schon irre. Hans Rudolf Sennhauser, ein Professor im Ruhestand, war zu seinen Aktivzeiten eine Koryphäe auf dem Gebiet mittelalterlicher Schweizer Kirchen und Klöster. Unzählige Ausgrabungen führte er im Auftrag durch, generierte und sammelte Tausende Dokumente zum St. Galler Klosterbezirk, dem Kloster St. Johann in Müstair und über 50 anderen Stätten, es sind Fotos, Pläne, wissenschaftliche Zeichnungen. Jetzt ist er 85 und denkt nicht daran, sein Archiv herauszugeben; stattdessen hat er vor längerer Zeit eine Stiftung lanciert, die es kontrolliert. Konkret lagert die Ware, berichtete die NZZ gestern, in Bad Zurzach in Sennhausers Riegelbau; sie sei, klagen Kantonsarchäologen, weder sachgerecht gelagert noch durch ein Inventar zugänglich. Zudem gebe es keinen angemessenen Schutz gegen Einbruch und Feuer. Nachdem Gespräche über mehrere Jahre nicht zu einer Einigung führten, haben einige Kantonsarchäologen nun gemeinsam bei der eidgenössischen Stiftungsaufsicht Beschwerde eingelegt. Andere Kantone beschreiten den Rechtsweg per Klage. Sennhauser selber nimmt in dem Artikel nicht Stellung.

Mittwoch, 26. April 2017

Intelligente Wandernahrung

Heute nur dies: Studentenfutter kennt jeder. Aber vielleicht müsste man mal die gesteigerte Version mit ins Gelände nehmen: Professorenfutter.

Dienstag, 25. April 2017

Weiler, Fall, Zirkus

Der Weg gibt einem immer etwas, bisweilen erweist er sich dann als besonders grosszügig. So war das am Samstag, als ich im Glarnerland in knapp 2 1/2 Stunden von der Station Luchsingen-Hätzingen via Luchsingen, Adlenbach, Hätzingen, Diesbach und Betschwanden nach Rüti ging - ich wurde reich beschenkt. Die Schwefelquelle von Luchsingen habe ich vorgestern schon behandelt; hier nun drei weitere Dinge, die mich begeisterten.
Luchsingen, Weiler Adlenbach.
Der Diesbachfall.
Die Zelte des Zirkus Mugg an der Linth in Betschwanden.
  1. Luchsingens geschützter Weiler Adlenbach ist herrlich. Ich hatte bis anhin gedacht, dass man im Glarnerland nach Elm reisen muss, wenn man alte Holzhäuser anschauen will. Adlenbach bietet einen ganzen Schübel Holzhäuser, viele aus dem 18. Jahrhundert, einige auch älter. Auf einer gepflästerten Strasse geht man hindurch und ist gebannt und hat immer die Schneekappe des Tödi vor Augen, wenn man südwärts läuft. Wer wissen will, wie das Glarnerland vor der Industrialisierung aussah - voilà.
  2. Bei Diesbach kommt aus der Kärpf-Gegend der Diesbachfall herabgeschossen; es gibt auch die Bezeichnung "Diesbachfälle", da es sich um eine gestufte Angelegenheit handelt. Eindrücklich, wie man den Fall zuerst hört und erst dann sieht, jedenfalls ging es mir so; ein irgendwie maschinelles Rattern in der steilen Waldflanke zeigte ihn an.
  3. Bei Betschwanden erblickte ich schon von weitem eine Serie von Zeltdachspitzen. Seit fünf Jahren haust dort die Zirkusfamilie Mugg. Es gibt Zauber- und Clownvorstellungen und Ferien-Veranstaltungen für Kinder, auch mieten Firmen die Anlage für interne Anlässe. Mittlerweile ist der Zirkus Mugg ein wichtiger Arbeitgeber im hinteren Glarnerland, dem es wirtschaftlich nicht besonders geht.

Montag, 24. April 2017

Gratis Trybol für die Landesregierung

Dieser Eintrag ist ein Beziehungsdelikt, jawohl. Jost auf der Maur war erstens mein Redaktionskollege damals beim Facts; freilich war er dort bereits der bekannte, preisgekrönte Reporter und ich einer der Neulinge, ein Literaturredaktor. Zweitens zog Jost irgendwann weiter und landete schliesslich bei der Schweizer Familie - wohin ich auch bald wechsle. Und drittens publiziert Jost im Echtzeit Verlag wie ich; die Verleger Wendelin Hess und Markus Schneider sind zwei alte Kollegen von uns beiden. Ja, da ist viel Nähe, auch wenn ich Jost seit Jahren eigentlich nur in irgendeinem Tamedia-Gang sehe. Kürzlich nun ging mir vom gemeinsamen Verlag Josts neues Buch zu, "Die Schweiz unter Tag". Es widmet sich hiesigen Tunnels, Kavernen, Schutzräumen, Bunkern und Stollen, die aneinandergereiht eine Röhre von Zürich bis Teheran ergäben; im Graben und Bohren sind wir Schweizer weltweit führend. Die Sammlung von Reportagen macht mir wieder einmal klar, was für ein herausragender Schreiber Jost ist. Ich empfehle sie wärmstens allen; man lernt so einiges über die Unter-Tag-Schweiz, geniesst die Sprache, die elegant, doch nie eitel ist, amüsiert sich bestens über die Art, wie Figuren und Orte präsentiert werden. Hier drei Faktenmüsterli aus dem Kapitel über den ersten Bundesratsbunker bei Amsteg, der im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde:
  • Schlafzimmer gab es in drei Klassen: Dienstpersonal (mehrere Kajüten-Betten), Beamte (Zweierzimmer), Bundesrat (Einzelzimmer, mit gesponsertem Mundwasser Trybol).
  • Ein Experte warnte, dass die Stehlampen auf den Nachttischen in den Zimmern der Bundesräte alt, schlecht isoliert und daher lebensgefährlich seien; die Magistraten riskierten, an einem Stromschlag zu sterben. Die Lampen waren wie überhaupt ein Gutteil des Mobiliars, der Teppiche und des Geschirrs aus dem Hotel "Stern und Post" in Amsteg übernommen worden. Der zuständige Bundesrat hatte Steuergelder sparen wollen.
  • Witzige Personalie: Wachtmeister Fritz Reischer, erster Kavernenwart, bot aus freien Stücken an, im angrenzenden Tresorraum der Nationalbank neben dem Geld zu schlafen. Bald stellte sich heraus, dass seine Geliebte der Polizei bekannt war wegen Betrugs und Schmuckdiebstahls. Gegen Reischer gab es 18 Betreibungen, auch war er hochverschuldet. Und also war er wohl nicht der ideale Wachmann zur Sicherung von Währungsreserven. Man entliess ihn.
P.S. Morgen folgt der Eintrag über meine schöne Glarner Wanderung.

Sonntag, 23. April 2017

Beim balneum Luchsingense

Die Schwefelquelle von Luchsingen. Rechts die Tassen für jedermann.
Vorfreudig machendes Schild auf halbem Weg.
Von der Station Luchsingen-Hätzingen hinten im Glarner Grosstal zwischen Schwanden und Linthal geht man hinauf zur Talstation der Brunnenberg-Seilbahn und findet spätestens dort einen der braunen Wegweiser: "Schwefelquelle". Noch einmal eine Viertelstunde auf dem Bergweg, der in diesem Abschnitt eine zwar steile, aber bequeme und breite gekieste Waldpiste ist, dann ist man da. Zur Linken der Bösbächibach und zur Rechten ein Unterstand aus Holz mit Grillstelle sowie die Quelle, die übrigens  auch eine Heilquelle ist; das Wasser, das in der verschatteten Ecke aus dem mit einem Gitter verschlossenen Bergschlitz plätschert und faulig nach gekochten Eiern riecht, Schwefel eben - es enthält auch Glaubersalz. Schon 1542 wurde an diesem Ort gebadet, das ist urkundlich belegt, es gab ein kleines Badstübchen, das allerdings von einer Lawine weggefegt wurde; später badete man weiter unten. Es waren einfache Leute, die kamen, die hablichen Herren und Damen des Landes reisten nach Pfäfers oder auch Baden, um ihre Zipperlein zu kurieren. Im 19. Jahrhundert war Schluss mit dem "balneum Luchsingense", wie das Bad in den lateinischen Schriften hiess. Natürlich nahm ich einen kräftigen Schluck aus der Quelle, Gesundheit kann man immer brauchen; genau aus diesem Grund verzichtete ich auf die Benutzung der Tassen vor Ort und fing das Wasser mit der Hand. So war das gestern; was ich bei prachtvollem Wetter im Glarnerland sonst noch so erlebte - davon bald mehr.
Als ich zur Quelle stieg, schwebte vom Brunnenberg grad die Seilbahn nieder.

Samstag, 22. April 2017

Winterthurs Wunderbrücke

Ihm fehlt noch ein interessanter Park: das Technorama
Winterthur. (Roland zh/ Wikicommons)
Das Technorama Winterthur zog letztes Jahr mehr als 280 000 Besucherinnen und Besucher an, das ist recht beachtlich. Einziges Problem des Museums mit 500 wissenschafllichen Exponaten und Tüftel-Stationen: Die Leute kommen nur, wenn es regnet. Nun will das Technorama sein Draussen aufwerten, es plant Attraktionen im Aussenbereich. Im Zentrum der Neuerungen steht die sogenannte Wunderbrücke, 130 Meter lang, gut 15 Meter über Grund, mit einer Experimente-Plattform ausgestattet. Das Projekt kostet 15 Millionen Franken, Baubeginn ist Ende des nächsten Jahres, auf 2021 ist die Eröffnung geplant.

Freitag, 21. April 2017

Besuch zum Sechseläuten

Glarus ist heuer Gastkanton am Sechseläuten in Zürich; am Montag wird wieder einmal der Böögg verbrannt. Die Glarner sind aber schon heute in der Stadt präsent, um sich zu zeigen und für sich zu werben. Von mir gibts zu dem Anlass einen Artikel im Tagi; ich präsentiere eine Liste mit neun eher unbekannten Glarner Dingen - wer zum Beispiel kennt den Hänggiturm von Ennenda und weiss, welche Institution dort nächstens einzieht? Und wer weiss, wo im Glarnerland das Gessner-Denkmal steht?

Donnerstag, 20. April 2017

Foto Fetzer und die Erstkommunion

Heute etwas Schönes zum Anschauen und Schwelgen. Seit über 100 Jahren fotografiert Foto Fetzer in Bad Ragaz Kinder anlässlich der Erstkommunion. Allein die Festkleidung und ihr Wandel durch die Zeit ist ein Augenschmaus. Hier geht es zur Bildstrecke. Das Foto links kommt aber nicht von Foto Fetzer. Es stammt vielmehr aus Deutschland, wurde im Jahre 1957 aufgenommen und zeigt den Einzug der Erstkommunikanten in die Kirche, Was die dort genau tun, weiss ich nicht, ich bin reformiert. (Bild: Joachim Specht/ Wikicommons)

Mittwoch, 19. April 2017

Die Churfirsten als Briefmarke

Schön, oder? Demnächst gibt es die Kette der Churfirsten als Briefmarke, für alle sieben Gipfel investiert man vier Mal 85 Rappen. Umgesetzt hat das Sujet die Grafikerin Bernadette Baltis aus Uerikon ZH. Ich habe sie im Tagi porträtiert, der Artikel ist gestern erschienen, leider gibt es keine Onlineversion zum Verlinken. Die Churfirsten-Serie ist schon die 52. Briefmarke von Bernadette Baltis; bestellen kann man ihr neustes Wertzeichen hier.

Dienstag, 18. April 2017

Starke Bilder aus Basel

Starke Bilder bleiben mir vom Besuch der Sonderausstellung "Mumien - Rätsel der Zeit" im Naturhistorischen Museum Basel: tierische und menschliche Körper wie eingefroren, freilich verzerrt durch den Prozess der Austrockung. Ich kann nur empfehlen, sich die bizarre, dabei keineswegs gruselige Sache anzuschauen; noch möglich ist das bis Ende Monat. Und übrigens lohnt der Besuch des Museums nur schon wegen seiner Dauerausstellung, man sieht eine gewaltige Anzahl Bergkristalle, Skelette aller Art, nachgebildete oder ausgestopfte Okapis, Elefanten, Dinosaurier, Mammuts. Beeindruckend zudem die Sammlung prähistorischer Menschenschädel.
Mumie 1: Mammutbaby aus Sibirien, gut 40 000 Jahre alt.
Mumie 2: Katze. Katzen wurden früher lebendig
in Hauswände eingemauert: Das sollte teuflische Kräfte abwehren.
Mumie 3: Peruanisches Kind, gut 780 Jahre alt.

Montag, 17. April 2017

Lenins Zugfahrt (ohne gekochte Eier)

Briefmarkenlenin aus dem Jahre 1960.
(Darjac/ Wikicommons)
Ostermontag vor 100 Jahren, Zürich. Im Restaurant des Hotels Zähringerhof sammelt sich eine bunte Schar von Menschen, Russen die meisten, aber nicht nur; auch einige Frauen und Kinder sind im Übrigen dabei. Mit ihrem exilierten Anführer Wladimir Iljitsch Uljanow, besser bekannt als Lenin, treten die Leute an diesem Tag ihre lange Zugfahrt nach Russland an. Dort ist seit einigen Tagen eine Revolution im Gang, deren Ausmasse und Richtung nicht absehbar sind. Lenin, Anführer der besonders radikalen Fraktion der Bolschewisten, will unbedingt nach St. Petersburg, ins Zentrum des Sturms. Ein regulärer Schweizer Zug bringt ihn und seine Gefolgschaft via Schaffhausen nach Thayngen und Gottmadingen; die Schweizer Zöllner beschlagnahmen an der Grenze Würste, Käse und hartgekochte Eier ab, eine Kriegsregulierung, die Ausfuhr dieser Waren ist verboten. Danach besteigt die Gruppe den für sie bereit gestellten, versiegelten Sonderzug. Die Reise führt durchs deutsche Kaiserreich und via Schweden und Finnland nach St. Petersburg; die Deutschen haben sozusagen das Patronat übernommen und die komplizierte Passage organisiert, sie wollen, dass Lenin es bewirken kann, dass Russland in einen Frieden einstimmt - sie hätten so einen mächtigen Feind weniger in dem seit drei Jahren wütenden grossen Krieg. In St. Petersburg angekommen, sichert sich Lenin die Kontrolle seiner Partei, die beileibe nicht den Aufstand dominiert; viele Bolschewiken gehen davon aus, dass gemäss den Gesetzen des Marxismus nach der Absetzung des Zaren zuerst eine bürgerliche Phase der Geschichte kommen muss, bevor das Proletariat siegen kann. Doch der skrupellose Lenin schafft es innert Monaten, all die anderen Kräfte, die gemässigteren Menschewiki insbesondere und die Bürgerlichen, zu verdrängen. Was folgt, sind Jahrzehnte der Diktatur mit Enteignungen, Hungersnöten, Zensur und Unterdrückung durch die Geheimpolizei, der Gulag. Millionen Menschen werden sterben. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Fahrt von der Schweiz nach Russland im April 1917 hätte nicht stattgefunden, Lenin wäre in Zürich sitzengeblieben und andere Parteien hätten die Geschicke Russlands nach der Monarchie bestimmt. Der im Sonderzug mitgereiste Schweizer Kommunist Fritz Platten übrigens landet während der Herrschaft Stalins, der nach dem Tode Lenins 1924 übernimmt, im Straflager. Dort wird er am 22. April 1942 erschossen. Es ist der Geburtstag Lenins.
Fritz Platten, Leningefährte, Schweizer, Stalinopfer. Um 1930. (Wikicommons)

Sonntag, 16. April 2017

Japanisch wandern

Autsch. Wenn ich bloss Japanisch könnte. Jedenfalls hätte ich an diesem Ort keine Ahnung, wos lang geht. Das Foto stammt von Brigitte Forster, vielen Dank dafür, dass ich es zeigen darf. Aufgenommen ist es in Kyoto beim Tenryuu-ji-Tempel. Die 12 kleinen Schilder weisen den Weg zu Sehenswürdigkeiten auf dem weiten Gelände. Fragt sich bloss, zu welchen. Vielleicht findet sich vor Ort ja ein netter Japaner, der einem beisteht.

Gestern Besuch der Ausstellung "Mumien - Rätsel der Zeit" im Naturhistorischen Museum Basel. Ich werde darauf am Dienstag oder Mittwoch in einem eigenen Eintrag zurückkommen. Schon jetzt aber der Hinweis: Die Schau ist grossartig. Doch sie dauert nur noch bis Ende Monat.
Ein Gamskitz, eine Mumie, die man aus dem Gletschereis barg.

Samstag, 15. April 2017

Tage des Eis

Die sind von Natur aus so blau. Drei Rotkehlchen-Eier im Nest.
(DDima/ Wikicommons)
Wir haben Ostern, es sind die Tage des Eis. Im Tagi gibt es von mir heute eine Hommage an das Ei - es ist ein grandioser Gegenstand. Bedenken wir zum Beispiel, dass kugelrunde Vogeleier viel leichter aus dem Nest kullern würden; die Eiform ist die evolutionäre Korrektur des Gefahrens-Szenarios. So hat alles seinen Sinn in der Natur. Den Artikel findet man hier, jetzt wünsche ich allen schöne Ostertage.

Freitag, 14. April 2017

Abstieg in die Gotik

Oh du schöne Gotik. Die Kathedrale von Freiburg im Uechtland.
Am Mittwoch schaute ich mir also Freiburg an. Der Gang hinab zur Kathedrale und noch weiter hinab zur Saane war ein Abstieg ins Mittelalter, in die Zeit der Gotik, die dort unten noch stark präsent ist; und natürlich ist eine erzkatholische Stadt wie diese von Kirchen, Klöstern, Kapellen geprägt. Besonderen Eindruck machte mir auf der andere Seite des Flusses, unter den Sandsteinfluhen, das alte Kloster Maigrauge, zu Deutsch Magerau; seine Kirche aus dem 13. Jahrhundert fand ich ganz wundervoll. Geht nach Freiburg, Leute, es lohnt sich wirklich Aber plant genug Zeit ein!
Heftige Höllenfantasie über dem Kathedralenportal.
Die Stadtsilhouette vom Pont du Milieu.
In der Klosterkirche Maigrauge.
Beim Stauwerk Maigrauge.

Donnerstag, 13. April 2017

Andermatt und Freiburg

Andermatt ist noch nicht ganz soweit, wie es sich die Urner und Urschner Touristiker erhofften, als sie Samih Sawiris das Jawort gaben für dessen Superluxusresort. Aber vielleicht kommt der Aufschwung ja doch noch, früher oder später. Gestern brachte der Tagi eine schöne Reportage aus Andermatt zum Thema, wirklich lesenswert.

L'Equilibre, ein prägender Bau in Freiburg im Uechtland.
Ich war gestern in Freiburg und stadtwanderte dort ausgiebig; mehr von der Tour morgen - hier nur die Vorausbemerkung, dass ich in Freiburg studiert habe. Nun, einen halben Tag pro Woche oder so. Mein Professor (Arabisch, Islamwissenschaft) unterrichtete eigentlich in Bern. Doch einen kleinen Teil des Lehrstuhls zahlte die Uni Freiburg, weswegen eben einzelne Kurse dort stattfanden; man fuhr dann jeweils en famille hin, und bisweilen gabs auch noch ein Bier in der Altstadt. Und so fühlte sich mein Ausflug gestern ein wenig an wie Heimkommen. Hier vorgängig ein Foto. L'Equilibre, ziemlich bahnhofsnah am Jean-Tinguely-Platz gelegen, beherbergt im Foyer die Tourismusstelle der Stadt. Vor allem aber ist es ein Theater- und Schauspielhaus, ein Veranstaltungsort. 2011 wurde es eingeweiht, lange nach meiner Studienzeit in den 1980er-Jahren. Und daher war es mir neu.

Mittwoch, 12. April 2017

Malakoff, phuah

Malakoff, das sind frittierte Käsekugeln.
(Bild: Popo le Chien/ Wikicommons)
"Bergwelten" war bisher ein Magazin in Deutschland und Österrreich für Leute, die gern in den Bergen unterwegs sind; herausgegeben wird es von Red Bull Media. Ab heute gibt es einen Schweizer Ableger, erhältlich am Kiosk für neun Franken und natürlich auch abonnierbar. Mir kommt die Ehre zu, einer der drei Kolumnisten zu sein. Mein Kolumnenthema wird die Kombination von Wandern und Essen sein, zum Auftakt widme ich mich fatal schweren Speisen, wie sie gerade in den Bergen beliebt sind, Fenz, Conterser Bock, Malakoff und dergleichen. Für die erste Nummer habe ich zudem einen Artikel über den Fricktaler Höhenweg beigesteuert. Was mich besonders freut: Ein ehemaliger Tagi-Kollege, Christian Andiel, ist der Chefredaktor.

Dienstag, 11. April 2017

Clemens Gigers Errettung aus höchster Not

Ex-Voto-Tafeln hängen an so mancher Kirchenwand. Oft erzählen sie davon, wie der Stifter aus grosser Gefahr errettet oder von einer schlimmen Krankheit befreit wurde. Besonders hübsch fand ich die Ex-Voto-Wand in der Klosterkirche von Disentis. Eine Tafel, ein richtiges Gemälde, berichtet davon, wie Clemens Giger, ein Benediktinerpater in Afrika, am 10. September 1961 ein Schiffsunglück auf dem Tanganjika-See überlebte.

Montag, 10. April 2017

Kids-Ausflüge?

Was haben das Naturlehrgebiet Buchwald in Wauwil, das Centre de Loisir in Saignelégier, Tilla's Welt in Präz und die Sommerrodelbahn Jakobsbad gemeinsam? Nun, sie stehen in einem Klotz von Buch, das eben bei Weltbild erschienen ist unter dem Titel "1001 Ausflugsziele mit den schönsten Kids-Ausflügen der Schweiz". Der Titel gefällt mir nicht besonders, ich mag das billige Marketingwort "Kids" nicht. Aber eine Fundgrube ist das Buch sicher.

Sonntag, 9. April 2017

Mann mit Scheitelkamm

Paranthropus aethiopicus. Erstaunlich der Scheitelkamm.
Ein Neandertalerkind.
Ich habe den Besuch kürzlich im Anthropologischen Museum der Uni Zürich hier bereits erwähnt, eher summarisch. An dieser Stelle jetzt etwas mehr. Zuerst muss man das Haus auf dem Irchel-Campus überhaupt finden, das Gelände ist unübersichtlich. Ronja und ich schafften es nach einigen Anfangsschwierigkeiten. Die Dauerausstellung des Museums im Untergeschoss, Schaukästen mit Infos ab beigestellten Bildschirmen, fanden wir zwar klein, aber ergiebig. Und es berührt einen halt immer, einen Homo Ergaster, eine Venus von Willendorff, eine Neandertaler-Familie, ein Lucy-Skelett aus der Nähe zu sehen; man vergleicht automatisch mit sich selber, fühlt sich irgendwie verwandt oder denkt an die Menschen, die ein bestimmtes Kunstwerk oder einen bestimmten Faustkeil schufen. Eher befremdlich allerdings der Paranthropus aethiopicus, ein Hominide. Er lebte vor gut 2,5 Millionen Jahren in Ostafrika. Sein Gesicht ist schräg nach hinten gekippt mit vorgeschobenem Kiefer und konkav eingetieften Augenhöhlen. Vor allem aber ist da auf dem Schädel ein Scheitelkamm wie bei einem heutigen Punker die Irokesenfrisur. Offenbar waren an dem Scheitelkamm die gewaltigen Kaumuskeln befestigt, las ich in der digitalen Dokumentation.
Zürich, Uni Irchel, unser Museum.

Samstag, 8. April 2017

Mein Wechsel


Eine Mitteilung in eigener Sache: Ich wechsle per 1. September zur Schweizer Familie. Nach neun Jahren beim Tagi in verschiedenen Jobs brauche ich keine negativen Motive anzuführen, um den Transfer zu begründen. Journalisten, nicht alle, aber doch die meisten, sind geborene Nomaden. Ich war bei der Appenzeller Zeitung, bei der Berner Zeitung, beim Facts, bei der Weltwoche, jetzt ist es Zeit, vom Tagi weiterzuziehen. Bei der Schweizer Familie werde ich als Reporter arbeiten und werde dort sicher auch die Wanderkolumne weiterführen, vermutlich im Zwei-Wochen-Rhythmus. Genaueres folgt irgendwann in den nächsten Wochen und Monaten. Eine Bemerkung zum Foto: um die offiziöse Natur dieses Blog-Eintrages zu betonen, habe ich ein Bild von mir in Hemd und Sakko gewählt.

Freitag, 7. April 2017

Zwei Thomasse und zwei Neandertaler

Zwei Fotos von meinem gestrigen Tag in Zürich: Zum einen assen wir in der
Wild Bar an der Militärstrasse zu abend. Dort kochte mein Tagi-Kollege Thomas Zemp mit einem Freund laotisch-thailändisch. Das war wirklich gut und ziemlich überraschend; ich hatte Schweinespiesschen, einen exotischen Eiersalat und Albeli an einer Chilisauce. Ronja gönnte sich ein Hirn-Curry. Das Foto zeigt Thomas in der Küche. Auf dem Teller eine Vorspeise: Huhn im Zitronengras.

Zum anderen waren wir zuvor im Anthropologischen Museum der Universität Zürich auf dem Irchel-Campus. In der Dauerausstellung geht es um die Prähistorie, man sieht allerlei Schädel und Knochen und Gebisse, imposant. Für Ronja, von der auch das Zemp-Foto stammt, posierte ich mit dem rekonstruierten Neandertalpärchen, mein Nachbar sieht ein wenig aus wie Chuck Norris. Ich will in den nächsten Tagen dann noch etwas ausführlicher berichten, was es in dem Museum zu sehen gibt.

Donnerstag, 6. April 2017

Das Aspirin der Prähistorie

Versierter Heilmittelkenner: ein Neandertaler
in einer Rekonstruktion.
(Tim Evanson/ Wikicommons)
Gestern war eine interessante Geschichte im Tagi, die aber nicht im Netz zu finden ist, so dass ich hier eine andere Version linke, die sich online findet. Es geht um die europäische Prähistorie, um die Zeit der Neandertaler, die vor gut 40 000 Jahren ausstarben, derweil unsereins, also Homo sapiens, endgültig aufstieg. Die Neandertaler gelten als primitiv, doch hat jetzt ein Forscherteam gezeigt, dass sie wohl schlauer waren, als wir meinen. Zum Beispiel kannten sie sich in Heilkunde aus, darum geht es in dem Artikel. Die Neandertaler wussten, dass es in der Rinde bestimmter Pappeln und Weiden Salicylsäure gibt, den Grundstoff des Schmerzmittels Aspirin; jedenfalls kaute ein Höhlenbewohner eine solche Heilrinde, sie ist im Belag seiner Zähne nachweisbar. Ich werde mir den Trick merken: Wenn ich das nächste Mal beim Wandern Kopfweh oder so bekomme, beisse ich in eine Weide.

Mittwoch, 5. April 2017

Auch wir haben Inseln

Kennt man die? Die Île de la Harpe vor Rolle im Genfersee.
(Foto: Felix Jungo/ Schweizer Heimatschutz)
Letzte Woche erwähnte ich in meinem Eintrag zum Wasserschloss Hagenwil, dass mich ein Büchlein zur Visite inspiriert habe - ich wolle das Büchlein dann gern zu gegebener Zeit vorstellen. Nun ist es schon so weit, denn es ist erschienen. Und zwar in der, wie ich finde, sehr attraktiven Reihe "Die schönsten..." des Schweizer Heimatschutzes. "Die schönsten Inseln der Schweiz", Text Cornelia Meyer, Fotos Felix Jungo, stellt 33 hiesige Inseln vor, darunter eben das Wasserschloss Hagenwil; denn natürlich ist ein Wasserschloss immer auch eine Insel. Damit sollte endgültig klar sein: Die Schweiz ist nicht nur eine Insel (in der EU). Sondern sie hat auch Inseln, jawoll.

P.S. Heute gibt es von mir im Tagi eine ganze Seite zum Thema. Voilà der Link.

Dienstag, 4. April 2017

Studenland, wo ist das denn?

In Kaiserstuhl.
Ich weiss, wo das Sudetenland liegt. Aber das Studenland? Vor einiger Zeit stiess ich auf das Wort, vergass es wieder und habe es jetzt nachgeschaut - so nennt sich im nordöstlichen Aargau ein Teil des Bezirks Zurzach. Konkret gehören zum Studenland: Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Endingen, Fisibach, Kaiserstuhl, Lengnau, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon, Schneisingen, Siglistorf, Tegerfelden, Unterendingen und Wislikofen. In einem Blog und einem Zeitungsartikel habe ich folgende Deutung des Namens gelesen: "Studenland" ist leicht negativ gemeint. Es benennt ein Gebiet, in dem der Wald zu intensiv genutzt wurde, so dass nur noch Stauden wachsen. Niedriges Gehölz und Sträucher.

Montag, 3. April 2017

Die Park-Polemik

Steril oder schön? Der Oerliker Park.
(Grün Stadt Zürich/ Wikicommons)
Wie menschennah, wie menschenfreundlich sind Zürichs Parks? Davon gibt es ja doch etliche, viele davon auch neu und mit einigem Aufwand gebaut und gestaltet. Mit grossem Vergnügen las ich eben in der NZZ die Polemik "Im Garten der Lustfeinde" von Florian Schorno; geht es nach ihm und seinen guten Gründen, sind viele der Zürcher Parkanlagen übermöbliert und vor allem verbetoniert. Man kann das über diesen Link nachlesen, hier ein Zitat als Appetizer - es bezieht sich auf den Oerliker Park:
"Rund tausend Bäume wurden hier mit einer unglaublichen Präzision und einem Abstand von jeweils exakt vier Metern in den Boden gepflanzt. Dazwischen Kies, Beton und gelblicher Rasen. Der Blick vom Aussichtsturm ist ernüchternd: Die Bäume sehen aus wie Bürsten, der ganze Park wie die Einfahrt einer Autowaschanlage."

Sonntag, 2. April 2017

Binggeli

Ein hübsches Büchlein aus dem Verlag Orell Füssli ist mir zugegangen, das sich als Geschenk eignet: "Fleischli, Luder, Schlumpf. Schweizer Namen - gründlich erklärt". Die Lektüre macht Spass umso mehr, als zu den dargelegten Nachnamen auch kleine Geschichten geboten werden. Hier nur ein Beispiel: Binggeli. Ein "Bingg" war einst im Dialekt ein kleiner, verwachsener Mensch; einer, der hinkte. Und das Geschlecht wurzelt im Schwarzenburgerland, in Albligen, Guggisberg, Rüschegg und Wahlern. Bekannte Namensträgerin ist Silvia Binggeli, die Chefredaktorin der "Annabelle", aufgewachsen in Guggisberg als Tochter einer Schweizerin und eines Guineers. Leute, mit denen sie zuerst am Telefon spricht, um sie dann zu treffen, reagierten jeweils verblüfft auf die Kombination aus breitem Berndeutsch, Urschweizer Name und dunkler Haut, erzählt sie. Und fest habe sie lachen müssen, als sie einmal frisch gedruckte Visitenkarten erhielt und feststellte, dass die zwei letzten Buchstaben ihres Namens vertauscht worden waren.

Samstag, 1. April 2017

Gitzitätschli im Wasserschloss

Thurgauer Wasserschloss und Wahrzeichen: Hagenwil.
Mein Zmittag.
Ein Büchlein, das ich demnächst in einem eigenen Eintrag behandeln will, hat mich auf die Schweizer Wasserschlösser gebracht - es hat mir Lust gemacht, sie alle zu besuchen. Vorgestern ging ich von Amriswil nach Hagenwil, was nur gerade eine Stunde dauerte. Dort besichtigte ich Schloss Hagenwil, das recht speziell liegt in seiner Mulde an einem Hang. Es sieht prinzipiell nicht aus wie ein klassisches Wasserschloss, das Ritterhafte geht ihm ab, man denkt beim Anblick an einen Riegelbau mit überdimensioniertem Keller, der irgendwie in eine üble Überschwemmung geraten ist. Toll der kulinarische Abschluss der Exkursion: Ich ass im Schlossrestaurant sehr gut, es gab Gitzitätschli mit Kartoffelstock.
Schlossmodell auf dem Kachelofen im Restaurant.

Freitag, 31. März 2017

Finde ich gut, Migi!

War lange unterbrochen, fährt bald wieder: die Bahn auf
den Monte Generoso. (Roland Zumbühl/ Wikicommons)
Endlich, Jahre hat es gedauert! Nun endlich ist diese Woche "Fiore di Petra" vorgestellt worden, die "Steinblume" von Architekt Mario Botta. Also das neue Restaurant auf dem Monte Generoso, 1701 Meter über Meer. Ab 8. April fährt auch die Zahnradbahn wieder von Capolago unten am Luganersee auf den Aussichtsberg im Südtessin. Möglich gemacht hat das Fortbestehen des Bergs als touristische Institution der Grossverteiler Migros, der 20 Millionen Franken aufwarf - dem Monte drohte zuvor sozusagen die Stilllegung. Finde ich gut, Migi, ich komme zum Dank bald mal wieder bei dir posten.

Donnerstag, 30. März 2017

Modisches Ökodesaster

Jeder Wanderer und jede Wanderin kennt Steingärten. Sie sind ein Modephänomen und prägen so manches Einfamilienhaus-Quartier. Auch der Staat setzt zunehmend auf nackte Steinflächen, zum Beispiel in und um Verkehrskreisel. Gestern brachte der Tagi einen Artikel, der eine Studie der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zitiert; demnach sind solche Steingärten, auch "Schottergärten" genannt, aus ökologischer Sicht ein Desaster. Die Böden werden versiegelt und verarmen, und Tiere und Pflanzen finden keinen Lebensraum. Attraktiv sind die Gärten für viele Leute, weil die Gärtnerei sich auf ein Mininum beschränkt, bei den paar Pflänzli und Kräutli fällt nicht viel Arbeit an.