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Donnerstag, 30. Dezember 2010

Diese Liebe zur Fräse

In Obwalden sind sie stolz auf ihre Maschinen. (Bild: Homepage-Screenshot)
Gleich noch etwas zu Engelberg: Es gibt dort einen Klub der Schneevernichter, in dem Mitglied werden kann, wer im Tal regelmässig Schnee räumt, schaufelt, zur Seite schiebt. Ich finde diese Klub-Männer, die bodenständige Namen tragen wie Reto, Hansruedi, Kobi, witzig aus folgenden Gründen. a) Sie veranstalten mitten im Sommer Schneefräsenparaden. b) Sie organisieren Feste, bei denen ihre Kinder mit einem Kleinbagger, an dessen Schaufel eine Wasserflasche befestigt ist, möglichst genau 100 Gramm Wasser in ein anderes Behältnis umfüllen müssen. c) Sie bieten selbstlos Schneeketten-Montierkurse für Frauen an. d) Sie verströmen charmanten Bubenstolz auf ihre Fahrzeuge, feiern auf ihrer Homepage zum Beispiel ihre grösste Fräse (eine Boschung, 177 PS, 7900 Kilo schwer. e) Sie haben die Grösse, einen ihrer Gegenspieler als Mitglied zuzulassen; Hans ist Schneemacher. Und f) haben sie ein wirklich cooles Motto: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, der zuerst geräumt werden muss."

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