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Montag, 24. Februar 2014

Ich konnte nicht nicht wandern

Auenwald mit überfluteter Fläche am Rhein vor der Rheinau.
Das Kloster Rheinau, wo dank Blochers Geld ein Musikzentrum entsteht.
Der Rhein zwischen der Rheinau und Ellikon.
Oh Biber, was hast du nur getan!
Eigentlich ist es mir ein wenig peinlich, dass ich gestern wandern ging. Denn zuvor hatte ich am Donnerstag die Wochenend-Wanderung abgesagt; ich fühlte mich nicht gut und verkündete meinem Fähnlein, ich wolle endlich mal meinen Husten sanieren. Am Samstag aber sah ich, dass der Sonntag ein bemerkenswert schöner Tag werden würde, einer, um den es mich brutal reuen würde, wenn ich einfach in der Wohnung bleiben oder in meinem Zollikerberg ein wenig herumtippeln würde. So machte ich kurz entschlossen mit Wanderfreundin Rita ab. Wir fuhren gestern morgen nach Schaffhausen, begegneten in der Altstadt Scharen verkaterter Fasnächtler, passierten das Schlösschen Laufen und den Rheinfall, hielten am herrlich unverbauten Rhein entlang nach Süden, erreichten die Rheinau. Dort assen wir im Salmen hervorragend zu Mittag, ich hatte einen Teller mit verschiedenen frittierten Fischen. Hernach ging es unter einer gleissenden Frühfrühlingssonne weiter den Fluss hinab bis Ellikon, wo wir Richtung Flaach abbogen. Am Schluss waren wir 25 Kilometer gelaufen und sechs Stunden zu Fuss unterwegs gewesen. Toll! Um meinen Husten werde ich mich unter der Woche kümmern. Weiche von mir, Peiniger meiner Bronchien, satanischer!

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