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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Sechten

Das Horgner Jahrheft 2011 ist mir in die Hände gefallen. Sein Thema sind Waschhäuser, von denen es in der grossen Zürcher Seegemeinde noch etliche gibt, natürlich sind sie allesamt umgenutzt. Ein Wort, das ich bei der Lektüre gelernt habe: sechten. Die Waschhäuser heissen auch Sechthäuser nach dem mittelalterlichen Verb, das jene Prozedur bezeichnet, bei der die schmutzige Wäsche wiederholt mit Asche übergossen und in Aschewasser gelaugt wird. Im Zusammenhang damit eine Redensart von 1824:
"Wenn eine kann ein Mehlmus machen, eine Wasch sechten und kneten, so darf sie einen Mann nehmen."

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