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Montag, 31. März 2025

Der Freitag war unser Samstag

Nebelfetzen zwischen dem Stöcklichrüz (mein Standort) und der Pfiffegg.
Die Stöcklihütte. Vor fünf Jahren wurde der Neubau eröffnet.
Der Schwedenofen war angefeuert.
Eine Route von sechseinhalb Stunden Gehzeit bei 1050 Höhenmetern aufwärts und 600 Höhenmetern abwärts kann man natürlich im Regen abwandern. Mehr Spass macht die Sache, wenn es trocken ist. Genau darum zogen wir unsere Wanderung auf dem Schweizer Alpenpanorama-Weg von Siebnen nach Einsiedeln vor – ausnahmsweise gingen wir schon am Freitag. Sonne hatten wir nicht, waren streckenweise vom Hochnebel umhüllt, bekamen aber doch einige schöne Tiefblicke auf den Obersee und den Sihlsee serviert. Und eben, es regnete nicht. Höhepunkt der Route war in zweierlei Hinsicht das Stöcklichrüz. Zum einen kulminierte auf ihm, 1246 Meter über Meer, diese Schwyzer Unternehmung nach einem anstrengenden zweistündigen Aufstieg. Zum anderen war, was ich nicht erwartet hatte, die Stöcklihütte gleich unterhalb offen, es gab Tee, Kafi und für die, die wollten, eine noch ofenwarme Wähe. Wenn die Bise bläst, kehrt man besonders gern ein. Ist auch der Schwedenofen angefeuert, ist die Gemütlichkeit kaum noch steigerbar.
Tiefblick oberhalb des Bräggerhofs auf den Obersee und den Seedamm.

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