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| Ein Foto von 2022, der Roche-Turm 2 (Mitte) im Bau. Ein Bild des Dreispitz-Projekts habe ich leider nicht. (Silesia711/Wikicommons) |
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Sonntag, 13. September 2026
Höher wohnen
Samstag, 12. September 2026
Käselose Heimreise
| Sieht gut aus, oder? Ein Schweizer Vacherin Mont d'Or. (Wikicommons) |
Freitag, 11. September 2026
Eine Frage des Winkels
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| Gewellter Rücken: auf dem höchsten Punkt des Mont d'Or (F). |
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| So sah ich den Mont d'Or auf meiner Wanderung leider nicht, die Felswände bleiben beim Anmarsch von Vallorbe (fast) verborgen. (Foto: Wikicommons/Vodimivado) |
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| Verdorrter Gelbenzian. Hinten rechts ist in der Tiefe der Lac de Joux erahnbar. Der dunkle lange Kamm links ist die Dent de Vaulion. |
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| Die Cabane du Mont d'Or circa 20 Gehminuten unterhalb des Gipfels. |
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| Baumskelett. |
Donnerstag, 10. September 2026
Die Prozession
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| Zürichs Stadtsiegel von 1347 zeigt die drei geköpften Stadtheiligen Felix, Regula und Exuperantius. (Foto: Roland zh / Wikicommons) |
Mittwoch, 9. September 2026
Pfeiler Nr. 2
Als 2005 die Sunnibergbrücke, das Herzstück der Umfahrung Klosters, feierlich eingeweiht wurde, war der englische Prinz Charles, heute König Charles III., wichtigster Ehrengast. Und Bundesrat Moritz Leuenberger trug im Rahmen seiner Festrede einen, wie ich finde, grässlichen Spruch vor: "Eine Prättigauer Prücke praucht einen Prinzen." Haben wir alle noch mehr oder minder in Erinnerung. Seither ist Christian Menns Brücke zum Wahrzeichen von Klosters aufgerückt; aus dem Zug ist sie übrigens besonders imposant. Was ich nicht wusste und gestern erst erfuhr, als mir Wanderin Ronja ein Foto schickte, das ich hier gern abdrucke (merci!): Seit vier Jahren gibts "Sunniberg Climbing". Einen Klettergarten mit insgesamt 22 Routen, die den 77 Meter hohen Pfeiler Nr. 2 der Brücke hinaufführen. Erstaunlich, was dieses Pündner Pauwerk pietet.
Dienstag, 8. September 2026
Verschränkt
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| Die Kapelle St. Meinrad in Oberbollingen SG. |
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| Einfach und gut: Pouletbrust vom Grill mit Zitronenbutter und Hörnlisalat. |
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| Wenn das Wetter passt, wird in der Wirtschaft zum Hof der Grill angeworfen. |
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| Die Freiluftwirtschaft. Nicht zu sehen ist der andere Restaurantteil, der Garten. |
Montag, 7. September 2026
Hofnarr, Herzog, Bäuerin
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| Hörstation Nr. 2: Hier geht es um den Ritter von Hünenberg, der die Schwyzer 1315 vor den anrückenden Habsburgern gewarnt haben soll. |
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| Der Morgarten-Letziturm bei Schornen an der Strasse von Oberägeri nach Sattel. Er ist von einer grösseren Befestigungsanlage an diesem Ort übriggeblieben. |
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| Auch das ist Morgartenpfad: Wegstück mit Seilsicherung Richtung Figlenflue. |
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| Die Kirche von Sattel, wo der Themenweg endet. Oder beginnt, denn man kann ihn von beiden Seiten angehen. |
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| Der Ägerisee von der Aussichtsplattform "Stauffacherkanzel" der Figlenflue gesehen. |
Sonntag, 6. September 2026
Spatenstich in Morgarten ZG
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| Bauvisier (r.) am Weg zum Morgarten-Denkmal. |
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| Blick vom Denkmal auf die Theaterbühne und den Ägerisee. |
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| Das Plakat der Aufführung. |
Samstag, 5. September 2026
Ich konnte mich nicht sattfotografieren
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| Beim Felsentor: der Vierwaldstättersee mit dem Bürgenstock am Ufer vis-à-vis. Hinten rechts der Pilatus, hinten etwas links der Bildmitte das Stanserhorn. |
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| Pforte aus verkeilten Blöcken: das Felsentor. |
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| Mein Zmittag nach drei Gehstunden. |
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| Die Kapelle Heilig Kreuz zwischen Felsentor und Ober Säntiberg. |
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| Blick vom Rigi-Gipfel über den Zugersee nach Norden. |
Freitag, 4. September 2026
Warens Treppen, warens Leitern?
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| Steiles Stück. |
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| In die Nagelfluh gezwungenes Wegstück. |
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| Der Geissrügge ist ein Hindernisparcours der Natur. |
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| Und hier noch einmal ein Treppenfoto. |
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| Unser Weg von der Müseralp her in Violett auf einem "Schweizmobil"-Screenshot. Oben links der Geissrügge, ein Waldgrat, der zum Chänzeli führt. |
Donnerstag, 3. September 2026
Wurst und Hellebarden
| Der Zeughauskeller. Respektive ein Teil des Zeughauskellers. |
| Meine "Zwingli-Wurst" war würzig, der Reis viel zu trocken. |
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| Seit mehr als fünf Jahrhunderten gibt es das Haus schon. (Foto: Paebi/Wikicommons) |
Mittwoch, 2. September 2026
Land am Wasser
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| Vor Wochen: Einkehr im "Eierhals" im Weiler Morgarten ZG. |
- Hals bedeutet entweder einen Einschnitt oder eine Engstelle, gemeint sein könnte die Runse des Eierhalsbaches. Oder die Engstelle zwischen Hang und See.
- Früher hiess der Ort Heierhals. Heier hat zu tun mit hegen, womöglich geht es um einen Ort, an dem man pflanzte oder hegte. Alternative Deutung: Ei kann auch Land am Wasser bedeuten.
Dienstag, 1. September 2026
Carrot wandert durch
Carrot Quinn heisst wirklich so und wuchs in Alaska als Kind einer schizophrenen Mutter auf, die sie und ihren Bruder vernachlässigte, die Geschwister litten oft Hunger, stahlen, lebten zeitweise auf der Strasse. Ich erzähle diese biografischen Dinge, weil Quinns Buch von 2013 bei alledem nur so strotzt vor Lebensenergie und Lebensfreude. "Thru-Hiking Will Break Your Heart" handelt vom 4265 Kilometer langen Weitwanderweg "Pacific Crest Trail", den die junge Frau unter die Füsse nimmt. Die Strecke von der mexikanischen zur kanadischen Grenze führt durch die Wüste, durch die Sierras, durch den Regenwald, an manchen Tagen geht den Leuten, die den Trail bewandern, das Wasser aus, oder ihr Vorrat an Schoggiriegeln ist aufgebraucht und sie leiden Hunger. Oder sie haben Monsterblasen, quälen sich mit Darmparasiten vorwärts, bekommen Fieber, verirren sich, fallen in eisige Bergbäche. Von vielem mehr erzählt dieses Buch, das in einer Art Rausch geschrieben worden sein muss, es zieht vorwärts wie ein reissender Fluss. Und verschweigt nichts, es geht um Menstruationsblut, das an den Beinen eine Kruste bildet. Um einen Schlafsack, der tagelang nicht mehr trocknet. Um Bären und Klapperschlangen mitten auf dem Pfad. Vor allem aber hat Carrot Quinn eine Hommage an die Freundschaft geschrieben, an ihre "trail family", eine Handvoll junger Leute, die zusammen unterwegs sind, sich immer wieder mal aus den Augen verlieren und wieder finden. Auch eine Liebesgeschichte entfaltet sich. Eine traurige. Ich empfehle das Buch allen, es quillt über vor Kraft, es tut weh, es macht glücklich.
PS: Hiking ist Wandern auf Englisch. Thru-Hiking bezeichnet das Langstreckenwandern, das Durchwandern.
Montag, 31. August 2026
Stau im Gebirge
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| Auf dem Schilthorn, der Zacken ganz rechts ist der Eiger mit der verschatteten Nordwand. |
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| Hübsche Farbe: die Antriebsräder der Seilbahn. |
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| Das Blüemlisalp-Massiv. Im Vordergrund leicht rechts der Mitte in Grün die Sefinenfurgge. (Foto: Ronja) |
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| Eine der Rolltreppen im Gipfelterminal. |
- Atemberaubend ist die unterste Sektion von Stechelberg hinauf nach Mürren. Offenbar handelt es sich gar um die steilste Seilbahn der Welt.
- Schaut man in dieser Sektion rechterhand aus dem Fenster, sieht man in der senkrechten Felswand den Klettersteig Mürren-Gimmelwald. Ausgesetzter geht nicht. Krass, wie viele Leute dort unterwegs waren. Beim Einstieg in den Steig hatte sich eine riesige Schlange gebildet, Stau im Hochgebirge.
- Ich hatte im Gipfelrestaurant reserviert für 12 Uhr 30. Die arbeiten dort mit Slots, man soll bitte schön zur reservierten Zeit eintreffen. Taten wir. Bloss das Restaurant war nicht parat. Eine Riesenschlange hatte sich gebildet. Wir standen unten am Fuss der Wendeltreppe, die hinauf ins Restaurant führt. Die Schlange bewegte sich nicht. Um 12 Uhr 45 gingen wir wieder und assen später schön stressfrei in Zürich.
- Von der Panoramaterrasse hat man ein paar hundert Berge vor Augen. Mich erfreute etwas anderes noch viel mehr: Einigermassen nah konnte ich am Fuss des Blüemlisalp-Massivs die Sefinenfurgge ausmachen. Einen Pass, dessen Überquerung (von Gimmelwald bei Mürren zur Griesalp) mir in Erinnerung geblieben ist.
- Lauterbrunnen, wo man vom Zug auf den Bus nach Stechelberg zur Seilbahn umsteigt, ist ein Irrenhaus. So viele Leute sind dort unterwegs, dass der Bus kaum durch den Ort kommt. Die Berner Oberländer wollten Tourismus, jetzt haben sie, an gewissen Punkten jedenfalls, Overtourism.

Schlange auf der Treppe zum Drehrestaurant.
Sonntag, 30. August 2026
Der Sockenverteiler
Gestern am Wandertag der "Schweizer Familie" in Gstaad verbrachte ich viel Zeit am Stand unserer Zeitschrift: Gespräche mit Leserinnen und Lesern, Auskunftgeben über das Tagesprogramm und dergleichen, Entgegennehmen ausgefüllter Wettbewerbstalons. Noch mehr Spass machte mir eine andere Tätigkeit: Ich verteilte Wandersocken. Hochwertige Ware vom Outdoor-Ausrüster rukka mit dem aufgeprägten SF-Logo. Ich weiss nicht, wie viele Paar ich ausgab. Aber jedenfalls hats jetzt draussen im Land jede Menge Leute mit neuen Socken, die ich ihnen überreichte. Irgendwie ein gutes Gefühl.
Samstag, 29. August 2026
Der Playboy
| Das Grab von Gunter Sachs in Saanen BE, die Schrift auf dem Stein ist stark verblichen. |
| Saanens schön schlichte Dorfkirche. |
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| Gunter Sachs im Jahr 1978. (Foto: Christof Sonderegger / ETH-Bibliothek / Wikicommons) |
PS: Heute ist "Schweizer Familie"-Wandertag in Gstaad (Teil der Gemeinde Saanen, übrigens). Mit prachtvollem Wetter ist zu rechnen.
Freitag, 28. August 2026
Auf nach Gstaad
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| Wandern in Gstaad. |
Donnerstag, 27. August 2026
Mutter und Kind
Irgendwie herzig, finde ich. Oder bin ich einfach total verkitscht? Ich musste an ein Tiermami und ihr Tierbaby denken, als ich kürzlich im Bahnhof Luzern darauf wartete, dass mein Zug Richtung Sarnen abfuhr. Gleich gegenüber sah ich einen anderen Zug. Und vor ihm auf dem Perron das Zügli mit Auslagen der Zentralbahn.
Mittwoch, 26. August 2026
Ein neuer Express
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| Juli 2025 in Innerarosa bei der Talstation des "Hörnliexpress". Ich musste auf den Bus warten. |
PS: Warum zwei parallel laufende Linien von Innerarosa aufs Hörnli? Wer Ski trägt, nimmt lieber die Sesselbahn, weil er oder sie die Ski während der Fahrt nicht abnehmen muss.
Dienstag, 25. August 2026
Widmer läuft heim
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| Die rosa Kuh vom Vorderen Pfannenstiel. |
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| Sonntag um zehn auf der Guldener Höchi, noch ist alles schön still hier. |
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| Der Greifensee, im Vordergrund die Forch. |
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