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Samstag, 14. März 2015

Das gelbe Büchlein ist da!

Vorgestern bekam ich das neue Jahresprogramm der Zürcher Wanderwege zugeschickt, das von der Zürcher Kantonalbank gesponsert wird - eine anregende Sache, dieses gelbe Büchlein. Hier kann man es bestellen oder downloaden. Die meisten Routen, zu denen geladen wird, kenne ich bereits; immerhin sind mir drei neu und also zur gelegentlichen Bewanderung notiert - natürlich nicht in der Grossgruppe:
  • Am Doubs: Von Les Planchettes nach Les Brenets.
  • Bisse de Clavau: Von St-Léonard nach Sion.
  • Sonniges Faltsche: Von Kiental nach Aeschiried.

Freitag, 13. März 2015

Die Frühbiene

Das sind gute Nachrichten: Die ersten Bienli sind draussen und an der Arbeit. Dieses Foto belegt dies, es stammt von meiner lieben Facebook-Freundin Marianne Jeker - tausend Dank! Ist es nicht auch toll, dass die Natur nun wieder Farbe hat und duftet?

PS: Bei der fleissigen Frühbiene handelt es sich natürlich um eine Zürcherin, das Bild wurde im Reppischtal aufgenommen.

Donnerstag, 12. März 2015

Roamer und Omega

"To roam" heisst "herumstreifen", ein "Roamer" ist somit ein Vagabund, Herumtreiber, zielloser Wanderer. Alles soweit klar. Hingegen wusste ich nicht, warum an der Buslinie von Solothurn nach Oberdorf eine Haltestelle "Solothurn, Roamer" heisst. Ich schaute das nach und fand heraus, dass es eine Uhrenmarke gibt, die so heisst: "Roamer of Switzerland". Die Firma hat ihren Sitz am Nordrand Solothurns. An dieser Stelle fällt mir ein, dass ich eine alte Omega besitze, die ich seit Jahren nicht mehr trage. Ich geh sie jetzt gleich hervorkramen. Sie soll hier bald vorgestellt werden. Der Bezug zum Wandern? Früher trug ich sie auf meinen Ausflügen. Eines Tages ging sie nicht mehr. Der Uhrmacher teilt mir mit: korrodiert vom Schweiss. Die Restauration kostete mehrere hundert Franken. Seither darf sie nicht mehr mit.

Mittwoch, 11. März 2015

Schützenhouse, yeah!

Irgendwie finde ich das lustig - diese Kombination aus altehrwürdiger eidgenössischer Einrichtung in einem historischen Städtchen einerseits, modernenglischem "House" wie in Dr. House oder House Music anderseits.

Dienstag, 10. März 2015

Die Pinkelbrücke

In meiner Zeitung las ich eben einen Artikel über Zürichs Stauffacherbrücke und lernte dabei ein neues Wort. Die Brücke lässt den ganzen Winter über Wasser, ein dünner Strahl spritzt von ihrer Unterseite in die Sihl. Arbeiter der Stadt öffnen jeweils, wenn der Frost kommt, bei dieser und zehn weiteren Brücken den entsprechenden Schieber. Dies, damit das Trinkwasser in den Leitungen der Brücke nicht einfriert. Der Wasserverlust ist bescheiden, gut ein Tausendstel der Gesamtmenge. Man nennt die schlaue Einrichtung: nein, nicht "Brücken-Inkontinenz". Sondern: "Stetslauf".

PS. Sorry, ich habe kein Foto. Aber wieso nicht mal das Auge mit einer kleinen Bleiwüste beruhigen.

Montag, 9. März 2015

Drohne und Storch

Der Storch von Basel.
Es gibt nichts, was eine Verwaltung nicht regulieren kann.
Die Samstagsroute : Zwingen - Blauen - Blauenpass - Bergmatten - Hofstetten - Chöpfli - Flüh - Bättwil - Egg - Benken - Biel - Herzogenmatt - Basel SBB (6 Stunden, 690 m aufwärts, 761 m abwärts, 21 Kilometer). Prägende Momente gab es viele:
  • Von der Bergmatten sahen wir weit hinten Basels neues Wahrzeichen, den 178 Meter hohen Rocheturm. Er verändert die Skyline der Stadt und erweitert ihre Sichtbarkeit markant.
  • Unterhalb der Bergmatten begeisterte uns der Chälengraben, eine Schlucht, die mit Handläufen, Treppenstufen, Stegen und durch eine schlaue Wegführung komfortabel begehbar ist.
  • Im Chälengraben trafen wir einen jungen Typ aus der Gegend, von Beruf Landschaftsgärtner. Er hatte eine Drohne bei sich, mit der er Fotos schoss, und erzählte uns, sein Hobby sei das Pilotieren von Helikoptern. Er meinte richtige, grosse Helikopter.
  • Grandios war der Ausblick vom Chöpfli, einem Jurasporn gleich bei Flüh. Genau gegenüber sahen wir die Festung Landskron, einen Adlerhorst von Burg, der bereits zu Frankreich gehört.
  • Noch viel grandioser das Essen im Restaurant Martin in Flüh. Ich hatte ein Stubenküken, wunderbar. Am Schluss gab es zum Kaffee Friandises, Süssigkeiten des Hauses; wir waren alle begeistert von einem gelben Geléeding mit Passionsfruchtgout. Er habe zuvor als Chef im Novartis-internen Luxusrestaurant für Kader und wichtige Gäste gekocht, erzählte der Wirt.
  • Am Rand des Basler Zoos hockte ein Storch in seinem Nest; dieser Vogel ist einfach ein mythisches Tier. Und wie er in aller Gelassenheit mitten unter den Menschen wohnt, das fand ich wieder einmal faszinierend.
    Auf dem Chöpfli oberhalb Flüh SO. Gegenüber die Burg Landskron (F).

Sonntag, 8. März 2015

Das Solothurner Kamel


Nach dem Blauenpass kamen wir gestern auf einer Geländeterrasse oberhalb von Hofstetten SO zum Restaurant Bergmatten (seltsamerweise ist es auch mit "Hofstettermatten" angeschrieben). Unweit des Hauses weidete ein Pferd. Und daneben ein Kamel. Es sah etwas schmuddelig aus, weil es sich gerade im Dreck gewälzt hatte.  Aber auch zufrieden. Ein Urvieh. Ich fragte den Wirt dann, ob das Tierchen im Winter nicht friere. Das sei ein mongolisches Kamel, sagte er, die seien Kälte gewohnt. Man habe hier oben schon seit 20 Jahren Kamele, momentan ein Weibchen und sein Junges. Oh du exotische Schweiz! Mehr zu der schönen Wanderung gibt es morgen Montag zu lesen.