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| Ledi Garage in Feutersoey BE: Lounge-Ecke das Gstaad Automobile Club. |
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Freitag, 14. Juli 2017
Ein sehr spezieller Garagist
Donnerstag, 13. Juli 2017
Steinzeit am Genfersee
Mittwoch, 12. Juli 2017
666
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| Der Bergbahnen-Gstaad-Chef referiert. |
- In vier Jahren gab es bei den Bergbahnen Gstaad einen Verkehrsertragseinbruch von 19,5 auf 15,6 Millionen Franken. Die Skierdays, Skitage also, gingen von 670 000 auf 490 000 zurück. Die Leute fahren weniger Ski, das merken ganz viele Wintersportorte. Es fehlt ja auch mancherorts am Schnee.
- Das Sommergeschäft ist ausbaufähig, kann aber den Wintereinnahme-Schwund nicht kompensieren. Mit besserem Marketing und günstigeren Preisen kann man allenfalls besagtem Schwund entgegenwirken. Für den kommenden Winter offerieren die grossen Vier im Kanton Bern ein gemeinsames Saison-Bahnenabo für 666 Franken. Es sind Meiringen-Hasliberg, die Jungfrauregion, Adelboden-Lenk und Gstaad. Pointe am Rand: 666, das ist die Zahl des Teufels.
- Die Bergbahnen Gstaad gibt es überhaupt noch, weil reiche Leute, die dort leben, Geld einschossen, an die 30 Millionen Franken; massgeblich beteiligte sich Milliardär Ernesto Bertarelli. Der Preis, den man laut In-Albon zahlt: Das Rellerli ist bald schon ein halbprivater Berg. Die Konzession für die Gondelbahn läuft nächstes Jahr Ende Sommer aus. Dann wird sie abgebrochen. Und es entsteht auf dem Rellerli Bertarellis private Lodge, er hat die Gebäude der Tal- und der Bergstation gekauft. Für die Normalverbraucher will man eine Buvette einrichten. Ob es irgendwann wieder ein Bähnli aufs Rellerli gibt, ist unklar; möglicherweise wird der Proviant für die Lodge mit dem Schneemobil hochtransportiert.
- Dem Rinderberg, erschlossen per Gondel ab Zweisimmen, wird bald schon ein Thema zugeordnet. Alles soll sich dort oben um das Rind drehen mit Dingen wie einem Themenweg. Auf der Wispile, erschlossen ab Gstaad, soll etwas Ähnliches kommen, vielleicht zum Thema Tier allgemein. Man sieht: Gstaad hat immerhin ein Konzept, wie der Niedergang verwaltet wird; und möglicherweise gibt es ja doch einen Aufschwung beim Sommergeschäft.

Momentan noch ganz öffentlich: das Rellerli und sein Berghaus.
Dienstag, 11. Juli 2017
Nasses Montagsabenteuer
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| Die leere Martinsklafter-Nische mit dem Spalt darüber. |
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| Das Martinsklafter mit Infotafel und Schienenrillen im Boden. Die Nische findet sich ganz hinten, wo Fels und Geländer zusammenkommen. |
Das Martinsklafter besteht aus zwei Sehenswürdigkeiten, dazu kommt eine Leiter, mit der ein Kletterpfad den steilen Kalkriegel hinauf beginnt. Die eine Sehenswürdigkeit sind Rillen im Boden, Teile eines Verkehrsweges, der in die Antike zurückreicht. Ochsenkarren konnten in den Schienen sicher die exponierte Hangstelle bewältigen. Die andere Sehenswürdigkeit war eine leere Nische. In ihr könnte einst eine Mars-Statue gestanden haben. Oder aber eine Schrifttafel, die dem römischen Gott gewidmet war; in der Nähe haben Archäologen eine solche Tafel mit Inschrift gefunden. Damit wäre dann auch der erste Teil des Flurnamens erklärt. Der zweite, "Klafter", hat mit dem klaffenden waagrechten Spalt über der Nische zu tun. Vermutlich war in ihm ein Schutzdach fixiert, das die Nische vor der Witterung schützte.
Soweit mein nasses Abenteuer, mit quietschenden Schuhen fuhr ich heim. Ich muss aber noch einmal hin. Dort nämlich, wo Trampelpfad Nummer zwei bergwärts ansetzt, führt ein dritter Pfad steil abwärts Richtung Schüss. Ich hätte ihn gern genommen, doch es war mir zu heikel, ich war allein, das Gelände unheimlich rutschig. Martinsklafter, wir sehen uns bald wieder. Wenn es trocken ist.
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| Auf der Infotafel ist das Martinsklafter als roter Punkt markiert samt dem Verlauf des historischen Verkehrsweges. |
Montag, 10. Juli 2017
Bewegung auf der Käseschnitte
Von unserer Journalistenreise ins Saanenland - sie endete gestern - will ich zwei weitere substanzielle Einträge publizieren. Aber nicht heute, man soll nicht jeden Tag lang bloggen. Hier also vorerst etwas Kurzes. Kollegin Ronja nahm die Käseschnitte auf, die in der Alpwirtschaft Hüsliberg beim Sparenmoos hoch über Zweisimmen auf den Tisch kam. Sie brutzelte derart intensiv, dass das Dekorationsgürkli in Bewegung geriet.
Sonntag, 9. Juli 2017
Ich machte auch schon weniger komfortabel Ferien
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| Im Gebiet Fang oberhalb Lauenen steht bei einem Tobel dieser Schuppen. Die waagrechte Linie ist ein Stahlkabel, befestigt am Baum. |
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| Augenerfrischung: der Lauenensee. Hinten erahnt man das Hochgebirge. |
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| Das Fussbad im Louwibach tat gut. |
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| Weiter unten im Feuchtrevier Rohr. Sein Markenzeichen sind solche Tristen. |
Samstag, 8. Juli 2017
Traute Nähe und zackiger Horizont
Das war gestern im Saanenland ein guter Tag. Und ein abwechslungsreicher. Die Highlights waren:
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Mmm, etwas Leichtes: die Käseschnitte auf dem Hüsliberg. |
- Auf dem Rellerli, das man per Gondelbahn ab Schönried erreicht, hielt uns der Bergbahnenchef der Region einen Vortrag - interessant und ziemlich düster sieht die Lage aus. Aber es gibt auch Ideen, wie man die Bahnen in die Zukunft führen kann. Mehr davon bald in diesem Blog.
- Vom Sparenmoos fuhren wir mit dem Trottinett hinab nach Zweisimmen, mir zittern heute die Hände vom vielen Bremsen. Grandios, diese Schussfahrt zu Tale mit den vielen engen Kurven.
- Am Abend gab es eine Führung durch Saanen, das ich noch gar nicht kannte. Wir sahen das Grab von Gunter Sachs. Historische Chalets aller Grösse. Und eine Achtjährige in Tracht, die gerade auf dem Weg zu einem Alphornkonzert war. Der Vater trug ihr das Alphorn.
- Die Hauptsache zum Schluss. Vom Rellerli, siehe oben, zum Sparenmoos, siehe ebenfalls oben, gingen wir zu Fuss durch eine berückende Voralpinlandschaft (3 Stunden, 289 Meter aufwärts, 385 abwärts). Zur Linken hatten wir die Freiburger Dolomiten mit dem Gastlosen-Massiv, zur Rechten aber gestaffelt in Ketten die Berner Alpen samt Wildhorn und Plaine Morte und und und. Gibt es eine aussichtsreichere Drei-Stunden-Wanderung? Ich wüsste keine. Ah ja, wir assen dann auch noch opulent, Käseschnitte und so, auf dem Hüsliberg (Vorderer Hüsliberg auf der Karte), einer Alp beim Sparenmoos. Sehr stimmig, dieses Gesamtpaket von trauter Nähe mit Kühen und Blüemli zum einen, zackigem Horizontabschluss zum anderen.
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| Kurz nach Wanderstart beim Rellerli. |
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| Deutsche Wandererfamilie, in die sich ein paar Kühe verliebt haben. |
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| Oh du liebliches Saanenland. |
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