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Samstag, 7. Mai 2011
Heilige Ruhe im Hoch-Ybrig
Heute gehts in der Region Hoch-Ybrig auf diesen hübschen Hoger. Widmer freut sich auf den Roggenstock, auf rare Pflanzen im moorigen Gelände, auf den Kafischnaps im "Hirschen" Oberiberg, auf die Lourdesgrotte auf der Guggeren über einer Felsfluh. Und Widmer freut sich auf das "Fähnlein Fieselschweif", das ihn begleiten wird. Und natürlich hat sich Widmer auch bei dieser Wanderung etwas überlegt: Noch fahren die Bähnli nicht, so dass eine heilige Ruhe über der vielgenutzten Gegend liegen wird. Bericht folgt.
Freitag, 6. Mai 2011
Edith, die Gondel, das nasse Röckli
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| Früher (1959) war Zürich viel cooler. |
Ich war in einer dieser Gondeln hoch über dem Zürisee (als kleines Mädchen) und es kam ein Gewitter mit Böen. Die Gondeln wurden angehalten. Damals wusste ich noch nichts vom Faradayschen Käfig, der uns schützte. Es dauerte eine Ewigkeit, dieser Stillstand. Meine Mutter, unsere Nachbarin und ich haben Blut geschwitzt. Aber ich erinnere mich auch an die Wellen auf dem See, den Blick an den Gewitterwolken vorbei in die Berge mit Vrenelis Gärtli mit Eishaube und schwarzem Himmel. Ein Erlebnis, das sich ins Gedächtnis eingegraben hat. Auch das Knattern, als es auf die Gondel hagelte, bleibt unvergessen! Ich glaube, die Nachbarin ging danach nie mehr in eine Gondelbahn. Überhaupt war diese Gartenausstellung super. Vor lauter Begeisterung bin ich bei den noch heute existierenden und damals neu gestalteten Säulen-Tritten (wie die wohl im Fachjargon heissen?) bei der Fischerstube in den Ententeich geplumpst und musste den Rest der Ausstellung in glupschenden Schuhen und nassem Röckli verbringen.
Danke, Edith! Und darf ich noch anfügen, das ich vor zwanzig Jahren oder so bei diesen Säulentritten einen ähnlichen Unfall hatte, es war Alkohol im Spiel. Aber ich trug kein Röcklein, sondern eine normale Jeans, die dann schnell wieder trocknete.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Ich will die Gondel zurück!
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| 1959, G59, einer der Seilbahnpylonen. Foto: Johannes Schweizer, Klaus und Walter Leder, Grün Stadt Zürich. CC-BY-SA-3.0 Wikimedia Commons. |
Mittwoch, 4. Mai 2011
"Ich bin bloss ein Wanderer"
Toni Rüttimann, 43, ein Schweizer aus Pontresina, hat kein Haus, kein Vermögen, keine Familie, keine Kranken- und Unfallversicherung. "Ich bin bloss ein Wanderer", sagt er, der an möglichst vielen Orten der Welt abgelegenen Dörfern helfen will, indem er Hängebrücken baut; die Dörfler können dann zum Arzt und die Kinder zur Schule. Rüttimann bringt das Know-how, Schweizer Seilbahnen spenden ausgemusterte Seile, ein argentisch-italienischer Stahlbauer schickt tonnenweise gratis Stahl, und eine Texanerin zahlt die Schweisser. So hat das Team um Rüttimann, den sie in Kolumbien "El Suizo" nennen und in Kambodscha "Mister Toni", während der letzten 24 Jahre in 13 Ländern 538 Brücken gebaut; die "Schweizer Familie", die ihn eben wunderbar porträtiert hat, rechnet vor, dass davon mehr als eine Million arme Menschen profitiert.
Dienstag, 3. Mai 2011
Albishorn, ich liebe deine Autofreiheit!
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| Das war gestern auf dem Albishorn meine Belohnung. |
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| Empfehlenswerte Terrasse: Das Restaurant Albishorn. |
Montag, 2. Mai 2011
Pleite am Hasliberg
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| Fährt sie im Sommer wieder? Gondel Käserstatt - Hasliberg-Wasserwendi. |
Sonntag, 1. Mai 2011
Soccus Ruber Communis
Ach, tempus fugit, die Zeit eilt dahin! Ich wurde ganz wehmütig, als ich gestern auf dem Balkon in "20 Bergwanderungen. Region Berner Oberland" aus dem Werd Verlag von 1999 blätterte. Auf Seite 45 sah ich sie wieder einmal, die selten gewordene Spezies "Soccus Ruber Communis", die "Gemeine Rotsocke". Wo sind sie alle hin, die Herren mit den feurigen Kniehosen und der auffallenden Unterbeinzier? Sie fehlen mir!
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