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| San Nicolao, Giornico. Und ein SBB-Mietvelo. |
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Dienstag, 7. August 2012
Die Insel im Ticino
Montag, 6. August 2012
Die Adilettenalp
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| Valspus, hier kann man einkehren. |
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| Brunnentrog mit sauberen Adiletten. |
A propos "Valspus": Sowohl das Rheintal bis zum Bodensee als auch das Tal der Seez bis zum Walensee waren einst rätoromanisches Siedlungsgebiet; Flurnamen zeugen davon. Auf und an unserer Route etwa auch: Muntaschin, Guscha, Gamperfin.
Sonntag, 5. August 2012
Baum & Schild
Unheimlich, oder? Ich machte das Foto gestern im Gebiet des Voralpsees SG (mehr über die Route morgen). Offenbar gerieten wir da in einen Wald, der Wanderwegschilder entweder verschluckt oder, gerade umgekehrt, sie der Welt schenkt. Sachdienliche Deutungen werden gern entgegengenommen, liebe Blogleserin, lieber Blogleser.
Samstag, 4. August 2012
Unbekannter See, beruhigendes Lied
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| Der Voralpsee und hinten das St. Galler Rheintal. |
Wir*: Mein "Fähnlein Fieselschweif" ist momentan total reduziert; Sommerferien, Filmfestival Locarno, Familiäres. Immerhin, eine Person will mitkommen. Passende Melodie dazu: "You'll never walk alone".
Freitag, 3. August 2012
Die Nadel
Sehr schön: Die Internetabteilung des Tagi hat mein Quiz zur Schweiz aufgenommen, das am 1. August in der Zeitung war. Sie hat es online-tauglich gemacht, indem man zu jeder der 100 Fragen zwei Antworten serviert bekommt und die richtige ankreuzen muss.
Und damit zur Konkurrenz: Die Serie "Kantonsmittelpunkte" in der NZZ fand ich bislang öd; bei etlichen Beiträgen merkte man, dass die Korrespondenten keine Lust hatten. Und manche Mittelpunkte liegen in einem absurden Niemandsland und geben kaum etwas zum Erzählen her. Beitrag Nr. 18 hingegen in der gestrigen NZZ: wirklich interessant. Der Mittelpunkt von Graubünden liegt im Albulatal auf dem Gemeindegebiet von Surava gleich neben einer markanten Felsnadel. Die Nadel (Foto) heisst Crap Furò - und es ist zu ihr folgendes zu sagen:
- Sie ist 60 Meter hoch und bildet oben ein "Nadelöhr" von gut zwei Metern.
- Sie besteht aus Rauwacke, auch "Zellenkalk" genannt, einem porösen Sedimentgestein, das wasserlöslichen Gips enthält; daher auch das Loch zuoberst, das vom Regen ausgewaschen wurde.
- Sie verlangt Kletterern einiges ab, weil der Fels messerscharf ist. Die Erstbesteigung gelang erst in den 1930er-Jahren. Der bayrische Kletterpionier Hans Steger klemmte Keile aus Föhrenholz in die Risse im Stein, an denen er seine Seile und Karabiner befestigen konnte.
Donnerstag, 2. August 2012
Neuenburgs segensreiche Areuse
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| Wasserschloss des Kantons Neuenburg: Areuse-Schlucht. (Michel Ouiki) |
Mittwoch, 1. August 2012
Ich fühlte mich unterwandert
Grün die Wiesen, schneebedeckt noch die höheren Lagen, graublau die Berge. Und der Himmel kein Langweiler, sondern eine Kinoleinwand mit einem schnellen Wolkenfilm. So präsentierte sich gestern die Fürenalp über Engelberg. Ich brauchte für die Route von Engelberg Bahnhof via Ende der Welt, Ober Zieblen, Dagenstal hierhin knapp vier Stunden und musste gut 950 Höhenmeter aufsteigen. Doch als ich oben war respektive mit der Seilbahn wieder niederfuhr, war es erst früher Nachmittag. Und auf der ganzen Heimfahrt plagte mich eine Empfindung, die ich mit einem Wort beschreiben kann, das kürzlich R. fallen liess, nachdem wir den Pragelpass absolviert hatten. Jene Unternehmung dauerte zwar fünf Stunden. Und doch fand R. am Schluss unten in der Richisau, er fühle sich noch "unterwandert". Das passt auf meine gestrige Gemütslage: Irgendwie fand ich mich, gerade angesichts des Prachtswetters, ein wenig unterwandert.
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