![]() |
| Das Tessiner Dreieck Locarno-Lugano-Bellinzona. (Screenshot Schweizmobil) |
Gesamtzahl der Seitenaufrufe
Mittwoch, 19. Juni 2019
Ich verstehs nicht, SBB
Dienstag, 18. Juni 2019
Modell 3S
Mein Foto, entstanden auf Rigi-Kaltbad, zeigt die ins Botta-Bad integrierte Bergstation der Seilbahn hinab nach Weggis. Eben las ich, dass die 51-jährige Seilbahn durch eine effizientere Gondelbahn mit kleinen Kabinen ersetzt werden soll; im Sommer 2022 soll die neue Gondelbahn in Betrieb gehen. Doch wehren sich Landschaftsschützer, die sich an den geplanten 14 statt wie derzeit 3 Stützen stören. Sie haben es fertiggebracht, dass die Rigibahnen ein anderes Gondelbahn-Modell evaluieren, das auch mit nur 3 Stützen auskäme. Dieses Modell heisst 3S, weil es drei Seile benötigt, ein Zugseil und zwei Trageseile. Freilich muss es zuerst realisiert werden, der Seilbahn-Bauer Garaventa arbeitet daran. Weitere technische Ausführungen an dieser Stelle erspare ich uns allen und verweise auf den Zeitungsartikel.
Montag, 17. Juni 2019
Scheenär chaisch es niänä gseh!
![]() |
| Im Norden: der Vierwaldstättersee. |
![]() |
| Im Süden: Berge mit Schnee. |
Am Samstag nahm ich von Beckenried die Seilbahn auf die Klewenalp. Oben musterte ich mit Freude den Vierwaldstättersee zu meinen Füssen und das anmutige Rigimassiv dahinter, wohingegen mir der Anblick der Berge im Süden, insbesondere des Schwalmis und des Brisen, Unbehagen bereitete; sie wirkten durch den vielen Schnee, der an ihnen noch haftet, abweisend und kalt. Via die Tannibüel-Senke und die mit einer Metalltreppe befestigte Bärenfallen gelangte ich auf die Musenalp. Fantastisch war der Rundblick. Durch die felsige Flanke der Musenalp stieg ich, das Buochserhorn vor Augen, auf einem ruppigen Pfad ab nach Bleiki und ins Klosterdörfli Niederrickenbach, ass im Restaurant Pilgerhaus Hacktätschli mit Kartoffelstock und stieg weiter ab nach Dallenwil. Am Ende, nach 1451 Höhenmetern abwärts, hatte ich doch ein wenig müde Knie (aufwärts waren es nur grad 342 Höhenmeter gewesen). Das war eine schöne Nidwaldnerei. Und noch ein Nachtrag: Ich liebe den Dialekt, den die Leute im Kanton reden. Auf der Musenalp-Homepage findet sich ein kleines Gedicht: "Wotsch vom Alltagsstress verschnuifä, steyg is Bähnli und fahr uifä. Rings umä Bärgä und Blick uf ä See, scheenär chaisch es niänä gseh!"![]() |
| Der Zmittag naht: Niederrickenbach mit dem Kloster Maria-Rickenbach. |
Sonntag, 16. Juni 2019
Raubtierwasser
Gestern war in der Wetterprognose der SMA die Rede davon, dass vom Löwengolf ein Tief heranziehe. Löwengolf? Ich musste nachschlagen. Es handelt sich um den Golfe du Lion bei Toulon und Marseille, der tatsächlich diesen - etwas verblichenen - deutschen Zweitnamen besitzt. Der Name "Golfe du Lion" ist gut 1000 Jahre alt und hat wohl nichts mit der Stadt Lyon zu tun, die dort auch gar nicht liegt. Womöglich geht die Bezeichnung darauf zurück, dass mittelalterliche Seeleute das Gewässer als wild, ja mörderisch empfanden.
PS: Gestern war ich auf der Musenalp, Kanton Nidwalden. Mein Foto zeigt das Gipfelbänkli und hinten das Buochserhorn. Mehr von der Wanderung demnächst.
Samstag, 15. Juni 2019
Bavona und Babylon
![]() |
| Ein Prato pensile in Sonlerto in der Valle Bavona. |
![]() |
| Die Hängenden Gärten der Semiramis. Gemälde von Maarten van Heemskerck, 19. Jh. (Wikicommons) |
Freitag, 14. Juni 2019
Ging gut, war schön
![]() |
| Ein Handyfoto von der Vernissage, danke, Catherine Duttweiler! |
Donnerstag, 13. Juni 2019
Knabenkraut und Lawinenkegel
![]() |
| Rinder? Teddybären? |
Am Dienstag gingen wir von Stein im Toggenburg hinauf zum Risipass, hielten hinab ins Luterental nach Lutertannen und stiegen ein zweites Mal auf zur Schwägalp. 4 1/2 Stunden dauerte das, wir machten 1000 Meter aufwärts und 500 abwärts. Streckenweise waberte Nebel, ich war froh, die Gegend gut zu kennen und also um die Wucht und Imposanz der Säntiswand zu wissen, die wir vor Augen hatten, ohne sie zu sehen. Was wir mochten: die Schönheit im Kleinen, das Knabenkraut mancherorts zum Beispiel. Was wir hingegen beklemmend fanden: die Spuren des Lawinenwinters allenthalben. Auf der Schwägalp, die im Januar besonders heimgesucht worden war, querten wir den letzten vorhandenen Lawinenkegel. Zuvor, weiter oben, waren wir an Pfosten mit Wanderwegweisern vorbeigekommen, denen die Schneemassen bös zugesetzt hatten.![]() |
| Stein SG, unser Startort. Wir bekamen vorerst noch etwas Sonne geschenkt. |
![]() |
| Der Speer wird von dreisten Nebelschwaden belagert. |
Abonnieren
Posts (Atom)











