| In meinem Zimmer. Man müsste wieder mal auf den Napf. |
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Samstag, 7. September 2024
Zimmer mit Panorama
Freitag, 6. September 2024
Auf nach Willisau
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| Hereinspaziert! Tor zum Städtchen Willisau. |
Donnerstag, 5. September 2024
Buffet nach St. Galler Art
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| Leider nicht essbar: ein Buffet im Textilmuseum in St. Gallen. |
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| Dieses Gericht im "Schlössli" ist real und mundete: Fisch mit Tätschli aus blauen Kartoffeln auf Lauch. |
Mittwoch, 4. September 2024
Sherlock Holmes im Waadtland
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| Das Sherlock-Homes-Museum (l.) unterhalb des Schlosses (r.) von Lucens. Dank dem örtlichen Grossverteiler kam mein Foto des Schlosses zur stilvollen Beflaggung. |
Warum um alles in der Welt gibt es in Lucens VD, im alten Kern unterhalb des Schlosses, ein Muséee Sherlock Holmes? Einfach zu erklären. Das Schloss, das im 13. Jahrhundert über dem Städtchen entstand, ging 1798, als Napoleons Truppen die Eidgenossenschaft umkrempelten, an den Kanton Bern. Der verkaufte es schon bald, worauf es mehrere Male den Besitzer wechselte. Schliesslich erwarb Adrian Conan Doyle es, der Sohn von Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle, Verfasser der berühmten Sherlock-Holmes-Romane. Der Sohn richtete im Schloss ein Museum ein mit Objekten, die an den Vater erinnerten. Als er seinerseits starb, wurde das Schloss wieder verkauft, seit 2005 ist es nicht mehr zugänglich, ausser man nehme an einer der gelegentlich stattfindenden Führungen statt oder miete es, zum Beispiel für eine Hochzeit. Das Sherlock-Holmes-Museum wurde 2001 in die nahe Maison Rouge verlegt, ein historisches Gebäude; wir erblickten es kürzlich, während wir auf dem Jakobsweg das Broyetal hinaufzogen.
Dienstag, 3. September 2024
Der Pina-Colada-Traum
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| Die Cocktail-Karte im Schwimmbad von Moudon. |
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| J'aime! Filet mignon in Mézières. |
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| Zwetschgen bei Curtilles. |
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| In Moudons Viertel Le Bourg, Gasse unterhalb des Château de Carrouge. |
Montag, 2. September 2024
Die Killerraupen von der Broye
Mikrosievert sind kein Problem. Eine Tafel warnte an unserem Ufer vor einer realen Gefahr: Der Uferweg von Lucens bis Moudon ist grossteils von Bäumen gesäumt. In ihnen prosperiert offenbar die Raupe des Eichen-Prozessionsspinners. Deren Brennhaare können die Haut beschädigen und eine spezielle Dermatitis auslösen. Nun, soviel ich weiss, haben wir alle die heiklen Kilometer auf dem Jakobsweg unbeschadet überstanden. Die Raupe heisst übrigens so, weil sie und ihresgleichen sich gern in einer prozessions-artigen Kolonne fortbewegen.
Sonntag, 1. September 2024
Uriella und ihr Hüsli
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| Im rosaroten Hüsli (Bildmitte, mit grüner Hecke) in Rötschwil, Gemeinde Schwellbrunn AR, wirkte einst Uriella. |
Erinnert man sich noch an Uriella? Wenn ja, dann wegen ihres Looks. Weisse Wallekleider, verziert mit Stickereien, Spitzen, Glitzersteinen. Eine schwarze Perücke. Und darauf ein Diadem. Sie hiess eigentlich Erika Bertschinger, war die Gründerin und Chefin der Sekte "Fiat Lux", verstand sich als Sprachrohr Jesu Christi und gab an, dass in ihrer guten Stube immer wieder mal der Erzengel Uriel erscheine. Ihren Anhängerinnen und Anhängern verhiess sie, sie würden vor dem nahen Weltuntergang rechtzeitig von Raumschiffen gerettet werden. Die Frau kam mir wieder in den Sinn, als wir kürzlich von Herisau nach Schwellbrunn wanderten. Im Weiler Rötschwil steht nämlich im Wiesenhang unterhalb des Restaurants Störchli das Haus, in dem sie lange als Geistheilerin gewirkt hatte. Vor fünf Jahren ist sie verstorben. Erinnert man sich noch an Uriella? Mir ist sie unvergesslich.
PS: Mehr von der Jakobsweg-Etappe Lucens–Moudon–Mézières nächstens. Wir kamen gestern spät heim, ich muss heute zuerst die Fotos sichten. Toll wars. Heiss auch.
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