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Donnerstag, 31. März 2011

Der es nicht über den Berg schaffte, ist über ihm

Man entschuldige die schlechte Qualität des Ausschnittes. "Blick" vom Dienstag, Bericht über einen Wanderunfall am Zugerberg. Der Kapo-Sprecher klingt recht kurios: Von einem, der es eben nicht über den Berg geschafft hat, wird gesagt, er sei über dem Berg.

Mittwoch, 30. März 2011

Zu Mittag: Fisch, Fisch, Fisch

Der Stausee von Sufers (GR) muss nach 50 Jahren kontrolliert werden. Will heissen: entleert. Sämtliche Fischfangbeschränkungen wurden deshalb aufgehoben, eine Unzahl von Fischern zog danach fast alle Forellen aus dem See. Der "Tages-Anzeiger" nannte gestern die Folge: "Aus einzelnen Altersheimen in der Region gab es Klagen über einen etwas monotonen Speiseplan."

Dienstag, 29. März 2011

Löliwanderer

Zwischen Boll und Mänziwilegg war Katrin und mir kürzlich nach Scrabble.

Montag, 28. März 2011

Maria half den Bluthundleuten


Gubel (ZG): Die museale Bloodhoundstellung und das nahe Kloster "Maria hilf".
Am Samstag stellte uns die Wanderung bei Menzingen ein Rätsel. Da war vor dem Kloster Gubel ein per Drahtzaun gesichertes Grossgelände. Etwas Militärisches, aber was? Zuhause fand ich die Lösung. Es handelt sich um Europas letzte integral erhaltene Bloodhound-Stellung, die mittlerweile von einer Stiftung als Museum geführt wird. Bloodhound, das waren Boden-Luft-Lenkraketen, die kombiniert mit einem Radarsystem den Luftraum sicherten. 1961 fiel hierzulande der Kaufentscheid, 300 Millionen Franken kosteten allein die auf sechs Stellungen verteilten Bloodhound-Feuereinheiten. 30 Jahre waren sie nach dem aufwändigen Bau einsatzbereit - bis sie wie alle Technik veraltet waren und gegen die Jahrtausendwende hin ausgemustert wurden. Auf dem Gubel zeigten sich übrigens die Kapuzinnerinnen des erwähnten nahen Klosters "Maria Hilf", als der Bloodhound kam, kooperativ. Sie gaben Land und erhielten im Gegenzug ein anderes Grundstück. Sollte freilich eines Tages das Museum aufgelöst werden und das Militär weichen, hätten sie das Recht zum Rückkauf. Aus der Sicht des Wanderers eine Win-Win-Situation. Der herrlichen Hügelkuppe hat das Militär mässig zugesetzt, die meisten Bauten sind unterirdisch. Und sollten die Nonnen wieder zum Zug kommen, werden sie wohl auch nicht gleich eine perverse Millionärs-Überbauung lancieren.

Sonntag, 27. März 2011

This is real dirty

Diesem Tier gehts so richtig dreckig.
Angus, Galloway, Highland Cattle kamen als Exoten in die Schweiz, heute kennt sie jedes Kind. Wetten, dass es auch mit dem Wasserbüffel so kommt, der derzeit daran ist, sich bei uns zu integrieren? Die "Basler Zeitung" berichtete eben von zwei Baselbieter Pionierzüchtern, die mit dem Wasserbüffel gute Erfahrungen machen. Zwar muss man für den sanften Riesen (Männchen bringen bis zu eine Tonne auf die Waage) Aufwand treiben, indem man ihm Wasserlöcher gräbt; der Wasserbüffel braucht ab 25 Grad diese Abkühlung und liebt es schlammig, weil der Dreck ihn gegen Mücken und Fliegen schützt. Er ist anderseits ein guter Futterwerter, der sich auch mit minderwertigem Gras zufrieden gibt; sein Fleisch wird geschätzt; die Milch ist als Rohstoff für Mozzarella gefragt.  Ein Pro-Natura-Mann sagt in der Reportage, am besten geeignet seien für den Wasserbüffel natürlich flussnahe Gegenden, etwa an der Aare oder der Reuss. Allerdings: "Wenn man nicht richtig einzäunt, muss man die Tiere in Rotterdam holen."

Samstag, 26. März 2011

Regengott, sei gnädig!

Heute geht es von Hütten auf den Gottschalkenberg im Kanton Zug, und ich wäre sehr froh, Regengott, wenn du gefälligst deine Wolken von jenem Landstrich zwischen Sihl und Ägerisee fernhalten könntest; wenigstens, bis wir vorn auf dem Ratenpass reif für den Bus sind. Besten Dank für die Rücksichtnahme - mit demütigem Gruss, dein Widmer!
Am Ratenpass wäre Wanderende; hinten der Wald des Gottschalkenberges.

Freitag, 25. März 2011

Das leere Grab

Uff! Das ist der Kenotaph von Bern. (Screeenshot wanderwerk.ch)
Witzig! Wanderfreund und Wanderblogger René P. Moor hat gestern meinen Blogeintrag über das Buswartehäuschen von Rüttenen gelesen. Und er hat repliziert und hat es (gratuliere, René!) locker geschafft, meine Scheusslichkeit mit einer eigenen zu toppen. Obiges Ding ist eine Kunstinstallation im ehemaligen Wartehäuschen der Haltstelle "Bremgartenfriedhof" in Bern, heisst "Kenotaph" (leeres Grab) und erinnert an... Man lese es bei René nach, ich kann mich seinen Assoziationen nur anschliessen.