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Donnerstag, 14. April 2016

Der Wolf und die Hühner

Der soll mir ja nicht die Hühner fressen! (Wikicommons)
Gestern rissen die Hühner meiner Schwester aus. Vielleicht war es der Donnerschlag gegen den frühen Nachmittag. Jedenfalls, als ich von auswärts zum Hemetli (es liegt zwischen Bühler und Trogen) zurückkam, spazierte der Güggel ausserhalb des Geheges herum; er musste über den Elektrozaun gesprungen sein. Ich musste die Türe zum Stall öffnen, um ihm die Chance zu geben, wieder ins Gehege zu kommen. Stattdessen begann er wild zu krähen, worauf ihm die vier Hennen folgten und durch die offene Tür ebenfalls ins Freie entflohen; das ging blitzschnell. Das Quintett spazierte dann den ganzen Nachmittag ums Haus und bis zum Nachbarhof und pickte wild in den Wiesen, bis es sich gegen Abend doch wieder ins sichere Geviert scheuchen liess - wenn es dunkel wird, begehren Hühner einen sicheren Ort. Uff. Gleichentags las ich auf "20 Minuten", dass gleich hier, einen guten Kilometer entfernt bei der Wissegg, im März ein Wolf gesichtet wurde, der auf dem Gebiet der Gemeinde Trogen ein Reh gerissen hatte. Gut möglich, dass er sich immer noch in der Gegend aufhält. Ich glaube, ich muss das Federvieh gut im Auge behalten in den nächsten Tagen.

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