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| Die Haldikapelle auf ihrer Kuppe. |
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| Hier wirtet ein freundlicher Mensch: "Bruno's Gästehaus". |
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Eigentlich wars mir zu heiss für Kafi Chrüter. Aber Bruno ist halt ein guter Verkäufer. |
Das Haldi, der Urner Gemeinde Schattdorf zugehörig und mit einer kleinen Seilbahn erschlossen, ist ein wundervoller Ort. Richtig überlaufen ist die ausladende Sonnenterrasse eigentlich nie. Man hat Platz, kann ein wenig wandern oder auch ausgiebig – gern würde ich einmal auf das Bälmeter Grätli steigen, das wir mitsamt anderen Bergzielen letzten Samstag vor Augen hatten, als wir zuerst über, dann auf dem Haldi unterwegs waren (siehe Eintrag von gestern über die Tour zur Alp Schilt). Gemütlich das Restaurant, in dem wir einkehrten. Der Wirt in "
Bruno's Gästehaus" heisst – richtig! – Bruno. Er erzählte, dass er eigentlich Willisauer ist, also Luzerner, und legte für uns ein paar saftige Würste auf den Grill. So im Schatten, kalte Getränke auf dem Tisch und das Essen im Anzug, kam mir das Haldi vollends vor wie ein Paradies. Ein eigenes Kirchlein haben die dort oben übrigens auch. Die Haldikapelle, 1932 gebaut und ein beliebter Ort zum Heiraten, steht auf einer kleinen Hügelkuppe. Sie ist, las ich auf einer Infotafel, einer norwegischen
Stabkirche nachempfunden.
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Das Haldi (Bildmitte), gesehen von der Alp Schilt aus. Der Einschnitt hinter dem Haldi ist das Schächental. |
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