Der verspritzte Teller muss sein. Das Filet vom Rind brutzelt einen Moment noch kräftig weiter, wenn es auf dem Tisch des Gastes angekommen ist. Im "Bederhof" in Zürich servieren sie ein, wie ich finde, grossartiges Robespierre, Beilage Pommes allumettes; das dünn geschnittene; à la minute gebratene Fleisch wird in zwei Portionen aufgetragen. In der Wikipedia lese ich, dass das Gericht offenbar in einem Restaurant in New Orleans in den USA zu Berühmtheit gelangte. Sein Name bezieht sich natürlich auf den Fanatiker der französischen Revolution Maximilien de Robespierre, der zu jener Terrorherrschaft entscheidend beitrug, welcher er am Ende selbst zum Opfer fiel – 1794 endete Robespierre unter der Guillotine. Freilich ist es freiwillig, beim Essen an diese blutige Geschichte zu denken. Ich genoss mein Robespierre ganz im Moment.
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