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| Am deutschen Rheinufer zwischen Waldshut und Koblenz, der Fluss rechts der Bildmitte hinten ist die Aare auf ihren letzten Metern. |
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Montag, 7. August 2017
Zwei Länder und zwei Flüsse
Sonntag, 6. August 2017
Mein neustes Bähnli
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| Vitznau, die gelbe Kabine kommt, gleich geht es hinauf nach Hinterbergen |
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| In der Mitte unserer Wanderung: Tiefblick auf den Bürgenstock. |
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| Vor Rigi-Kaltbad gibt es eine schöne Nagelfluhpassage. |
Samstag, 5. August 2017
Meine City-Tour
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| Der Bus, in dem ich durch Zürich fuhr. Der Betreiber wirbt immer noch mit dem Trolley, auch wenn der nicht mehr wirklich zum Einsatz kommt. |
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| Mein Ticket. 34 Franken zahlte ich. |
Als ich 1995 als Journalist von Bern nach Zürich wechselte, und dann wieder, als ich 2000 nach Zürich übersiedelte, nahm ich mir dies vor: Ich will baldmöglichst eine City-Tour machen mit dem schnuckeligen, bähnliähnlichen Trolley in Rot. Nun ja, der Trolley verkehrt mittlerweile nicht mehr regelmässig, bloss mieten kann man ihn noch, als Gesellschaft (die Internetpage von Meier Tours wirbt immer noch mit ihm, sie sollte schnellstens aufdatiert werden). Aber Stadtrundfahrten gibt es natürlich nach wie vor, mehrere täglich. Gestern raffte ich mich auf, begab mich auf das Cargelände am Sihlquai neben dem HB, wo einst das AJZ stand, und kaufte mir am Tickethäuschen für 34 Franken ein Ticket für die Tour The Zurich Experience mit Start 9 Uhr 45. Irgendwie war mir das Ganze peinlich. Bis es losging. Dann fand ich es, sorry für den Dialekt, uhuere cool. Ich stöpselte den Kopfhörer ein, wählte Deutsch, fand die Diktion des Sprechers unsäglich schneidend, wehrmachtsartig scharf, sehr unpassend jedenfalls, stieg um auf Englisch und hatte mit dieser Version meinen Spass; der Humor ist im Englischen in der Regel inbegriffen. Wir waren in unseren zwei Stunden dann wirklich all over the place von Bahnhof Enge bis Grossmünster und von ETH bis Bankendistrikt. Die Kommentare im Ohr spiegelten Zürich recht witzig, bisweilen hart am Klischee, man erfuhr viel auch aus dem Leben der Zürcher: wie das Schulsystem funktioniert, wie man an einem Gasttisch richtig prostet, wo es gute Partys gibt und wo die einfacheren Leute wohnen. Zwei 10-minütige Fotostopps waren inbegriffen: Am See wieselten die Chinesen raus, um möglichst schnell möglichst viele Selfies mit Wasserhintergrund zu machen. Beim Fraumünster wiederum begegnete ich meinem ehemaligen Tagi-Ressortkollegen, dessen Schwester grad heiratete; ich machte kulant ein paar Fotos von der Festgesellschaft, bis ich weiter musste und sie zur Zeremonie ins Stadthaus neben dem Fraumünster. Am Schluss der Tour verspürte ich eine Art Champagnereffekt, Zürich kam mir bunter vor als am Morgen, spritziger, witziger, begehrenswerter. Ich hätte früher schon eine Stadtrundfahrt machen sollen.
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| Auch am Fifa-Museum kamen wir vorbei. |
Freitag, 4. August 2017
Zwillingsberge
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| Der Aufstieg nach Tourbillon: eigentlich eine kleine Bergwanderung. |
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| Das Unterwallis, Kaktusland. |
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| Blick von Tourbillon zur Basilika von Valère. |
Donnerstag, 3. August 2017
Der Walliser Schnuckelzuckelbus
Gestern eine grosse Stadtwanderung in Sion - heieiei, war das heiss! Hier vorerst zwei Fotos. Das erste zeigt den Smart Shuttle von Postauto; ein fahrerloses Ding im Versuchsbetrieb. Wenn man sich in Sions Innenstadt aufhält, zuckelt eigentlich permanent ein solches Schnuckelding vorbei, das an die Plüsch-Postautos erinnert, die man auf manchen Poststellen kaufen kann; auch Minnie Maus kommt einem in den Sinn, sie hat eine Vorliebe für gerundetes Design. Angst braucht man vor den Smart Shuttles übrigens keine zu haben, eher packt einen Mitleid, weil sie so erbärmlich langsam verkehren. Das zweite Foto entstand im Geschichtsmuseum Wallis, das erhaben auf dem Areal des Stadtbergs Valère in den ehemaligen Domkapitel-Räumen untergebracht ist. Ein labyrinthischeres Museum habe ich noch nie erlebt, man könnte sich darin glatt verirren und würde dann vielleicht erst nach ein paar Monaten entdeckt, mausetot, weil verhungert respektive verdurstet. Hübsch fand ich den Dreibeiner nach Art eines Melkstuhls, den man an der Kasse fassen kann als tragbaren Sitz. Freilich warnte mich die Kassenfrau, dass die Klappdinger instabil seien. Und sie seien bloss für Leute bis zu 70 Kilo zugelassen. Ich bin 73 Kilo schwer. Und also wurde das nichts mit dem bequemen Schauen. Seufz.
Mittwoch, 2. August 2017
Grün hinauf, grün hinab
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| Die grüne Kabine kommt. |
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| Mit reist der Rohstoff für eine der Alpen auf dem Berg. Diesel? |
Es gibt zwei Kabinen auf den Vättnerberg bei Vättis, in der Mitte der Strecke kreuzen sie sich. Die eine Kabine ist rot und sieht mit ihren grossen Fenstern so aus, wie man sich eine Seilbahnkabine vorstellt. Und die andere mit dem schmalen Sehschlitz ist grün und ist ein rustikales Modell, das auch zum Warentransport dient; ein junger Älpler sagte mir, in der grünen habe er seine Schafe hochtransportiert. Vorgestern fuhr ich auf den Vättnerberg, mir wurde Grün zuteil. Oben machte ich eine knapp zweistündige Rundtour: von der Bergstation zur Alp Findels, hinüber nach Hütten und wieder hinab zur Bergstation. Vieles war toll: der Salsiz auf Findels, der Blick das Taminatal hinab auf die neue Brücke bei Pfäfers, der höllische Schlitz des Radeinbachtobels. Und natürlich das Bähnli. Grün fuhr ich wieder talwärts und war froh um die Schwere der Kabine, denn der Wind blies nun doch mit 25 Stundenkilometern.![]() |
| Schöne Fläche: der Vättnerberg von oben. |
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| Wegkehre am Radeinbachtobel über Hütten. |
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| Talfahrt mit Blick zurück. |
Dienstag, 1. August 2017
Fliegende Fische im Sarganserland
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| Im Bus auf der neuen Taminabrücke. Was Fussgänger betrifft: Links und rechts ist mit Weiss ein Gehstreifen abgetrennt. Trottoir-artig erhöht ist er nicht. |
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| Huch, kommt der aus der Tamina? |
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