| Der Urnersee, an den zwei markierten Orten sollen Marinas entstehen. (Schweizmobil, Screenhsot) |
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Samstag, 22. Januar 2022
Sawiris hat wieder einen Plan
Freitag, 21. Januar 2022
Ein bisschen Licht gabs doch
| Blick über den Thunersee auf dem Rückweg von Aeschiried nach Aeschi. |
Mit C., einem Freund aus der Berner Studienzeit, drehte ich gestern am frühen Nachmittag eine Runde auf dem Winterwanderweg von Aeschi bei Spiez nach Aeschiried und retour. Der Himmel war verhangen, vom Niesen sahen wir nur den gewaltigen Sockel. Und doch bekamen wir auf der zweistündigen Tour drei Landschaften serviert: die des unteren Kandertales, die des Suldtales und die des Thunersees. Und nach der Hälfte der Unternehmung riss weit hinten im Westen der Himmel auf. Durch den Schlitz im Horizont sickerte Licht. Schön wars.
Donnerstag, 20. Januar 2022
Baltschieder Schilthorn?
| Höher oben wars doch winterlich. |
| Das herangezoomte Matterhorn. |
Mittwoch, 19. Januar 2022
Gliederparade in Visperterminen
Gestern drehten wir in Visperterminen hoch über Visp eine Runde. Nach zwei Stunden kamen wir im steilen Bawald zu einem Abzweiger vom Winterwanderweg. Der Abwärtspfad war kurz mal unangenehm rutschig und vereist. Riesig erschien vor uns im Schattenhang alsbald die Waldkapelle. Wir traten ein, eiskalt wars im Inneren. Die nachgebildeten Körperglieder, die an einer Wand hingen, faszinierten mich und stiessen mich ab. Archaisch kam mir das vor. Um Ex-Voto-Gaben von Geheilten handelt es sich. Der Brauch besteht darin, dass man – zum Beispiel – nach einem überstandenem Fussleiden einen Fuss aus Ton, Holz oder anderem Material deponiert und so der Gottesmutter und anderen Heiligen für den Beistand in der Krise dankt. Ich fand die Gliederparade schockierend und berührend zugleich.
Dienstag, 18. Januar 2022
Das Adelbertenhaus
1799 bekämpften sich auf Schweizer Boden Napoleons Franzosen und russische Truppen. In Andermatt bezog der russische Generalissimus Suworow Quartier in einem prachtvollen, 13 Jahre zuvor gebauten Haus, in dem Adelbert Nager aufwuchs, später Landammann der Talschaft - nach ihm ist es benannt. Letzten Sommer fotografierte ich nach einer langen Höhenwanderung das "Adelbertenhaus", das zum Talmuseum Ursern geworden ist. Vergangenen Freitag war ich wieder in Andermatt und nahm dort an einer Vernissage im Museum teil, ich bekam somit Gelegenheit, das Innere des Hauses im Dorfkern kennenzulernen. Zu dessen Sammlung gehören Bergkristalle, menschengemachte Gegenstände wie etwa jahrhundertealte Armbrustspitzen sowie ausgestopfte Tiere. Zudem dokumentiert das Museum durch seine Einrichtung, wie ein hablicher Urschner vor zwei Jahrhunderten lebte.
Montag, 17. Januar 2022
Die Schwyzer Acht
| 15 Minuten nach dem Start in Euthal. |
| So mag ich den Winter. |
| Auf dem Rückweg nach Euthal. |
| Kafi-Schnaps-Tankstelle vor Unteriberg. Auch selbstgebackene Guetsli gabs zu kaufen. |
Sonntag, 16. Januar 2022
Afi, Kafi, Klafi
| Durch die Thur getrennt, durch die Thur verbunden: Afi und Klafi. |
Kürzlich erzählte eine Zürcher Wanderfreundin, dass Andelfingen und Kleinandelfingen miteinander rivalisieren. Nichts Dramatisches, man spöttelt halt, wie das zwischen Nachbargemeinden vorkommt. Die Wanderfreundin sprach die Ortsnamen nicht in voller Länge aus. Sie sagte Afi. Und sie sagte Klafi. Tatsächlich sind die Abkürzungen gebräuchlich. Ich finde, Afi und Klafi klingt so asterixmässig. Herzig, klein, abseitig. Ich nehm gern bald mal einen Kafi in Klafi. Oder doch lieber ein Kafi in Afi?
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