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| Das Tessin (hier das Val Bavona) ist schön. Die Zugreise ins Tessin weniger. |
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Mittwoch, 4. Dezember 2019
Die SBB bedauert das sehr
Dienstag, 3. Dezember 2019
Das Toggenburg spinnt
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| Letztes Jahr winterwanderte ich bei Wildhaus. Aber dieses Jahr? |
Montag, 2. Dezember 2019
Das Chinavögeli
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| Ein Tienschan-Laubsänger. Aber nicht der vom Chinagarten. (Ron Knight/ Wikicommons) |
Sonntag, 1. Dezember 2019
Mmmmm, Reisporridge
Wenn ich Zeit habe, vor allem am Wochenende, mache ich mir gern einen Reisporridge. Heute zum Beispiel, denn ich bin erkältet, bleibe zuhause und mache gar nichts ausser ruhen. Das Rezept: Reis (ohne Salz) mit ganz wenig Wasser so richtig verkochen lassen, was gut 40 Minuten dauert. Danach Milch dazugiessen und noch einmal 10 Minuten kochen. Zimt und Bienenhonig nach Belieben beigeben. Und mit Früchten garnieren. Wer diese Komfortspeise isst, hat garantiert lange keinen Hunger mehr.
Samstag, 30. November 2019
Solarstaumauer
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| Der Muttsee im Jahr 2016. Kurz darauf wurde eine neue Staumauer gebaut und so das Volumen des Sees erweitert. (Foto: Wala/ Wikicommons) |
Freitag, 29. November 2019
Nur die Hebamme hat den Schlüssel
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| Der Chindlistein vom Hüttikerberg ist als Wanderziel ausgeschildert. |
Wenn früher hiesige Kinder ihre Eltern fragten, woher das neugeborene Geschwisterlein komme, so gab es diverse Möglichkeiten zu antworten. Zu flunkern, genauer gesagt. 1922 listete ein Zürcher Chronist auf, was in seinem Kanton an Behauptungen kursierte. Wahlweise sagten Eltern, die Kindlein kämen aus Schluchten, Felsen oder Brunnenstuben, wo die Hebammen sie aus einem verborgenen Raum holten, zu dem nur sie den Schlüssel besässen. Die Kinder aus der Gegend von Wädenswil, Schönenberg und Hirzel stammten angeblich aus einer Felshöhle beim Sihlsprung. Und in Horgen wurde behauptet, die Neugeborenen kämen vom Chindlistein im nahen Wald. Auch auf dem Hüttikerberg hoch über dem Limmattal gab es einen solchen Stein. Die Mär vom Storch als Kindlein-Bringer kam übrigens erst um 1900 aus Deutschland in die Schweiz. Bilderbücher, Kinderverse, Reime, Postkarten machten sie schnell populär.Meine Quelle: "Bräuche im Lebenslauf am Zürichsee" von Peter Ziegler, Th. Gut Verlag, 2014.
Donnerstag, 28. November 2019
Danioth, der Föhn, der Kiosk
Heinrich Danioth, 1896 - 1953, grosser Schweizer Künstler aus dem Urnerland. 1944 malt er im Auftrag der SBB die "Föhnwacht" an die Wand des Bahnhof-Wartsaals in Flüelen - er zeigt eine Sturmnacht, in der die Menschen bangen: Wird der Wind einen Funken finden, der sich zur Feuersbrunst auswächst? Gestern kam ich in Flüelen vorbei, ging mir das Gemälde anschauen und war betrübt. Der Wartsaal ist jetzt ein Kiosk. Unter dem Bild zieht sich ein Regal mit Heftli. Raum, Danioths Werk wirklich zu betrachten, hat man nicht mehr. Es kann so nicht wirken.
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