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| Vorsicht, nicht betreten: die Lucelle. |
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| Peste de l'Ecrevisse heisst die Seuche auf Französisch. |
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| Vorsicht, nicht betreten: die Lucelle. |
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| Peste de l'Ecrevisse heisst die Seuche auf Französisch. |
| Das war im letzten Herbst: Weisstannen SG und ein paar Kinder beim Spielen. |
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| Totalverkalkter Hang zwischen Bützi und Erigsmatt. |
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| Erigsmatt mit Schäferhütte. Der Schäfer bietet übrigens Bananenshakes an. |
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| Die Schafe liegen derzeit am liebsten auf dem Schnee. |
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| Klöntalersee und Glärnisch aus dem Bus. |
Das Dorf St-Léonard westlich von Sierre hat genau eine Touristenattraktion. Aber eine starke. 100 000 Menschen besuchen jedes Jahr St-Léonards unterirdischen See, den grössten natürlichen Europas. Gestern taten wir das auch. Wir fanden inmitten der Rebberge den Kiosk mit dem Café, zahlten, stiegen ab zur Barke unter Tag, liessen uns vom Führer über den See rudern. Seine Form ist dafür optimal, er ist nur 20 Meter breit, dafür 300 Meter lang. Wir waren beeindruckt: das glasklare Wasser, das immer 11 Grad warm (oder kalt) ist. Die Buchten zu beiden Seiten und die Aushöhlungen über unseren Köpfen. Die fetten Forellen, für die die Guides stets Futter mitführen. Wir erfuhren dann auch, dass sich im Jahr 2000 ein fetter Zwei-Tonnen-Block von der Decke gelöst hatte. Darauf blieb der See für drei Jahre geschlossen, in denen man das Wasser abpumpte, Baumaschinen auffuhr und die Decke aufwändig für 2.5 Millionen Franken befestigte. Tatsächlich, beim genaueren Hinschauen erkannten wir Armierungseisen und riesige, schraubenähnliche Verankerungen. Ganz so natürlich ist dieser See also nicht. Aber hey, er ist ein Spektakel, das ich allen empfehle. Und St-Léonard braucht ihn halt einfach ganz fest.
Gestern Ausflug per Bus zur weltweit höchsten Gewichts-Staumauer, der Grande Dixence im Wallis. Vor Ort buchten wir eine Tour ins Innere der Mauer, durchschritten glitschige Galeriegänge, stiegen eine Treppe mit 40 Zentimeter hohen Stufen hinauf, die "Todestreppe", fuhren mit der alten Werksseilbahn hinauf auf die Mauerkrone. Auch einen Kurzfilm von 1954 gab es zu sehen, einen Sechzehnminüter über die herkulischen Bauarbeiten. Er stammt von keinem Geringeren als dem Schweizer Jean-Luc Godard, der damit als Regisseur debütierte. Leider kann ich den Film nicht linken, man findet ihn aber auf Youtube leicht unter seinem Namen: "Opération 'Béton'."
Gestern ein Wanderklassiker der Romandie: vom Lac de Derborence über den Pas de Cheville nach Anzeindaz und Gryon. Der Tag begann mit der Postautofahrt meines Lebens. Wir tuckerten von Sion den Hang hinauf nach Aven - und dann nahm uns die Schlucht. Ein V. Die Strasse hoch über der schäumenden Lizerne extrem schmal und in ihrer Horrorhaftigkeit über Kilometer sich ziehend. Im Bus kam es zur Umschichtung: Die einen Passagiere flohen von ihrer Plätzen zur Linken, um nicht in den vorsintflutlichen Abyss blicken zu müssen; die abgehärteten Gemüter schnappten sich die freien Plätze und taten genau dies. Endlos währte die Gruselei, bis der See von Derborence auftauchte, umstanden von einem Fôhrenurwald. Unser Leben war ganz in der Hand bzw. in den Händen eines Walliser Chauffeurs gewesen.