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Dienstag, 22. Juli 2025
Jakob in Zürich
Wer sich einmal für die Jakobspilgerei begeistert hat, sieht fortan überall ihre Zeichen. Eben war ich in Zürich an der Stampfenbachstrasse unterwegs, einer Einfallstrasse in die Stadt. Bei der Hausnummer 78 erblickte ich einen Brunnen und darüber eine Figur. Grober Stock, Muschelhut, Provianttasche, Kürbisflasche – ja, eindeutig ist das ein Jakobspilger, wenn nicht gar Jakob selber. An Information fand ich im Internet wenig, immerhin aber dies: Es handelt sich um den "Pilgerbrunnen" der Künstler Joseph von Wyl, Hermann Herter und Walter Arnold Gygi; wer von den dreien was schuf, kann ich nicht sagen. Platziert wurde das Werk aus Oggione-Hartsandstein 1933, die Idee war laut einer Notiz in der NZZ von damals, den in Zürich durchziehenden Pilgern einen sinnreichen Wasserspender zur Verfügung zu stellen – und darüber hinaus das Pilgerwesen als jahrhundertealte Tradition zu feiern.
Montag, 21. Juli 2025
Pelerinenalarm
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| Bauernidyll: der Hof Blasen 15 Minuten nach dem Start in Emmenmatt. |
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| Lauschiger geht nicht: die Terrasse des Gasthofes Waldhäusern. |
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| Die Berner Alpen am Horizont. (Foto: Ronja) |
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| Die Gegend ist aus Nagefluh gebaut: vor der Blasenfluh. |
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| Das letzte Foto ohne Regen kurz vor dem Kapfwald. |
Sonntag, 20. Juli 2025
Der Steg hat ein Problem
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| Ein Foto vom Ostersamstag 2024. Damals machten wir die Jakobsweg-Etappe Rapperswil–Einsiedeln. Gleich als erstes gings auf dem Holzsteg über den Obersee. |
Samstag, 19. Juli 2025
Doppeleinkehr im Rifugio
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| Kurz nach dem Start: Blick von Muggio nach Cabbio, wo die Wanderung Stunden später enden wird. |
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| Das ehemalige Schweizer Grenzwächterhaus beim Passo Bonello. |
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| Unser Fleisch-Käse-Teller, Variante klein, im Rifugio Prabello. |
Freitag, 18. Juli 2025
Das Kraxelbergli
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| Auf den wollen wir: Der Sasso Gordona, gesehen vom Poncione di Cabbio. |
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| Unser Ziel von unten, vom Rifugio di Prabello. |
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| Oben hatten wir den Comersee zu Füssen. |
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| Italienischer Schmetterling. |
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| In der Flanke des Sasso Gordona finden sich viele Bunker aus der Zeit des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71 und des Ersten Weltkriegs. |
Donnerstag, 17. Juli 2025
Die unscharfe Wurst
Wir assen am Samstag am Ende unserer Wanderung in Neumühle, das nah Zollbrück liegt, aber zur Gemeinde Lauperswil BE gehört. Das Plakat mit der riesigen Wurst vor dem "Sternen" deutete grad an, dass man hier Fleisch kocht, neben dem eben umgebauten Restaurant gibt's eine Metzgerei. Ich nahm Schnipo, war sehr gut. Und auch die anderen Leute im Sechsergrüppli waren mit dem Essen sehr zufrieden. Insbesondere gilt das für Ronja, die ihre Schwartenwurst pries. Gern würde ich die Wurst zeigen, bloss: Das Riesending, das aussieht wie ein Saucisson, ist auf dem Foto unscharf. Ich vermute einen physikalischen Effekt, so etwas wie eine Irritation der Lichtpartikel durch eine sehr dichte, einem Schwarzen Loch ähnliche Masse. Jedenfalls kann ich die Einkehr in diesem "Sternen" nur empfehlen.
PS: Das "Kulinarische Erbe der Schweiz" ist als Nachschlagewerk unverzichtbar. Man erfährt im Eintrag zur Schwartenwurst unter vielem anderen, warum sie im Bernbiet auch "Grümpelwurst" genannt wird.
Mittwoch, 16. Juli 2025
Spikeland
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| Typisch Emmental. |
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| Noch diese plus eine zweite Steilstufe, dann sind wir unten an der Emme und in Emmenmatt. |
Und noch die Angaben: knapp 4 h, 280 Hm aufwärts, 790 Hm abwärts.
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| Bei den steilen Hügeln sind die Spikes plausibel. |
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