Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Freitag, 7. Dezember 2012

Bacchus: das Bild

Nur schon diese violette, weingetränkte Rinde, mmmh!
Sieht gut aus, oder? Dies ist der Käse Bacchus, der in meiner heutigen Zeitungs-Kolumne vorkommt. Er ist rezente Ware, wurde ein paar Wochen im Wein und Käse verfeinert - daher der Name; Bacchus ist bekanntlich der antike Weingott. Gemacht wurde er auf dem Thurgauer Holzhof, bestellen kann man ihn hier. Mir ging eben ein grösserer Mocken zu, und ich bin begeistert. Das einzige Problem, das ich mit Bacchus habe: Wie soll ich danach mein Leben mit Durchschnitts-Käse weiterleben?

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Ein Skigebiet gibt auf


Das Skigebiet Lungern-Schönbüel ist nicht mehr.
Vor kurzem las ich eine recht erstaunliche Meldung. Das Skigebiet Panoramawelt Lungern-Schönbüel gibt den Skibetrieb auf. Am 22. Dezember wäre Saisonbeginn, die Homepage wirbt mit Traumpisten, doch die Lifte werden nicht fahren. Grund ist simpel, dass die Panoramawelt die jährlichen Fixkosten von 350 000 Franken nicht mehr zahlen kann und will. Die Betreiber möchten nun das sommerliche Wanderwesen fördern und im Winter allenfalls sanfte Sportarten wie Schneeschuhlaufen und Winterwandern forcieren. Mir ist das allemal sympathischer als die Pläne, die vor zwei Jahren herumgeisterten - ich berichtete damals in diesem Blog über die Idee, auf 2000 Metern über Meer auf der Alp Schönbüel für 170 Millionen Franken eine gigantische Amüsieranlage zu bauen mit Panoramarestaurant, Disco, Festarena für 1200 Menschen, Shoppingcenter, Wellnesstrakt, Hotel, Kinderhort und Indoor-Garten unter einer Glaskuppel. Nun gibt es mehr Stille statt mehr Rummel, gut so!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Schwyzer Finanzierungslücke

Bekommt eine neue Bahn - aber wann? Stoos SZ. (Bild: Wikic./Jesuitus2001)
Vor anderthalb Jahren schrieb ich in diesem Blog darüber, dass der Ferienort Stoos im Kanton Schwyz die steilste Standseilbahn der Welt realisieren will; 110 Prozent soll die Steigung betragen. Gestern war in der NZZ ein interessanter Artikel zu lesen. Demnach ist das Projekt an sich auf guten Wegen: Mitte September erfolgte der Spatenstich, bereits wurden fast 1500 Bäume gerodet, Werkleitungen und Baupisten erstellt. Allerdings gibt es nun ein Problem: Jenes Bauunternehmen, das bei der Auftragsvergabe den Kürzeren zog, blockiert mit einer Beschwerde momentan den Fortgang der Arbeiten. Das ärgert die Stoosbahnen AG. Denn von den Gesamtkosten von 50 Millionen Franken sind 19 Millionen noch nicht gesichert. Und die Suche nach Geldgebern wird nicht einfacher, solange nicht klar ist, wann es mit dem Bauen weitergeht.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Der grüne Brief

Nett, was man als Wanderkolumnist zugeschickt bekommt - und wie man tituliert wird. Der abgebildete Brief kam letzte Woche an und stammt von einem Bündner Wirtepaar, das sich für die Erwähnung seines Restaurants in den höchsten Tönen bedankt.

Montag, 3. Dezember 2012

Das Kotelett der Koteletts

Vereiste Pfütze zwischen Ossingen und Islisberg.
Am Samstag eine mit 4 1/4 Stunden nicht allzu lange Wanderung; der Biswind stach uns durch die Kleider, während wir von Ossingen zur Kartause Ittingen und hinab nach Frauenfeld zogen. Umso schöner die Einkehr. In der "Aussicht" von Iselisberg (tolle Bauernbeiz!) war grad Metzgete, ich ass Apfelschnitze, Rösti und das beste Kotelett des kotelettreichen Jahres 2012. Mehr über die Route am Freitag in meiner Zeitungskolumne - dort wird auch klar werden, was der Alt-Bauernpolitiker Otto Wartmann mit unserer Wanderung zu tun hat. Und wie der Tilsiter in den Thurgau kam.

PS: 333 333 - ich rede vom Click-Zähler, ist Geschichte. Nun fasse ich 444 444 ins Auge!


Sonntag, 2. Dezember 2012

Fatima, Mara und die Nacktwanderei

Witzig, oder? Wer die Kolumne* zu Ende lesen will, kauft das Buch mit dem smarten Titel "Warum muss immer der Mann das Joghurt sein?" 25 hübsche, feminine Kolumnen sind in ihm gesammelt, laut Untertitel geht es um die Liebe, das Leben "und andere schöne Dinge". Bei der Autorin handelt es sich um meine Facebook-Freundin Fatima Vidal aus Winterthur - hey, Fatima, gut Papier!**

* Für die verschwommenen Buchstaben entschuldige ich mich; mein Blog kann das nicht besser.
** "Viel Glück" erschien mir ein wenig unspezifisch. Daher habe ich einen Autorengruss improvisiert.

Samstag, 1. Dezember 2012

Ein Fall von früher Frauenbewegung

Die Kartause Ittingen im 18. Jahrhundert. (Wikicommons)
Sozusagen eine klerikale Wanderwoche: Am Donnerstag besichtigten wir das Kloster St. Urban LU. Und heute wollen wir zur Kartause Ittingen TG. Sie war ursprünglich ein Augustinerstift, ging dann aber Mitte des 15. Jahrhunderts an die Kartäuser über. Zu den Folgen ein Zitat aus Wikipedia - es ereignete sich nämlich bald ein feministischer Aufstand gegen die strengen Satzungen der Kartäuser:
"Ihren Regeln entsprechend wurde die Bevölkerung von den Gottesdiensten ausgeschlossen; besonders Frauen blieb die Kirche verschlossen. So kam es schon im gleichen Jahr zum "Frauenstreik": Die Warther Frauen drangen in die Kirche ein und erzwangen mit einem Sitzstreik eine eigene Kapelle in Warth."