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| Die Statue gesehen aus dem Postauto zwischen Lens und Sion. |
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Samstag, 30. September 2017
Begegnung mit dem Gottessohn
Gestern im Wallis war Sommer mit 24 Grad. Einzig die leichte Verfärbung der Blätter zeugte vom einsetzenden Herbst. Unsere Wanderung mit Start in St-Léonard zwischen Sion und Sierre führte zwei ziemlich schwindelerregenden Bisses entlang, Wasserkanälen aus dem Mittelalter. Mehr davon morgen. Heute möchte ich bloss dies erzählen: Wir kamen unweit unseres Ziels Lens - ein Hangdorf - zur Statue du Christ-Roi, zur Christus-König-Statue. Nie zuvor gehört. Dabei ist die Statue auf dem Berg Le Châtelard, die 1935 eingeweiht wurde, 15 Meter hoch ist und im Sockel eine Kapelle enthält, weitum sichtbar. Monumental ist dieser Christus. Aber schön?
Freitag, 29. September 2017
Gesalzener Eintrag
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| Geschätzte Substanz: Speisesalz. (Wikicommons/ Poyraz) |
In unseren deutschsprachigen Nachbarländern gibt es eine Serie von solchen Hall-Namen dort, wo Salz vorkommt. Zum Beispiel: Bad Reichenhall und Halle in Deutschland, Hallein und Hall in Österreich. Die Liste findet man auf Wikipedia.
Donnerstag, 28. September 2017
Noch einmal Stoosbahn
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| Die Kapelle auf dem Stoos. Hinten die Mythen. (Wikicommons/ Michael Ebeling) |
Mittwoch, 27. September 2017
Will jemand eine Fischzucht kaufen?
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| Wäre zu haben: Fischergut in Rheinsulz unweit von Laufenburg AG. |
Mittlerweile ist die Fricktal-Wanderung fortgesetzt und abgeschlossen, die ich kürzlich in Ittenthal hatte abbrechen müssen - man erinnert sich, ich hatte am Vorabend der Unternehmung einen Fisch gegessen, der mir gar nicht bekommen war. Nun, ich reiste also wieder nach Ittenthal, wo ich mich unterdessen schon fast zuhause fühle. Die folgenden zwei Stunden waren pure Freude: Ich hielt in ein enges Waldtälchen hinein, vollzog eine Schleife, eroberte mir schwitzend den Schinberg, eine markante Erhebung der Gegend. Die Aussicht oben liess nichts zu wünschen übrig. Dann der Abstieg: via den Sulzerberg nach Sulz - auf der ganzen Strecke war mir übrigens genau ein Mensch begegnet, eine Joggerin. In Sulz stellte ich fest, dass ich nicht einkehren konnte und das Postauto erst in anderthalb Stunden nach Laufenburg hinab fuhr. Was tun? Nun, ich ging am Rand der vielbefahrenen Strasse Richtung Laufenburg mit dem Ziel Rheinsulz und war sehr erfreut, als nach gut 35 Minuten Hartbelag eine Oase auftauchte. Das Fischergut nämlich, wo man Forellen züchtet, Hobbyfischern Angeln vermietet und Fische für die Restaurantbesucher kocht; dies ist eine Art Blausee des Aargaus. Schnell hatte ich ein Bier vor mir und bald auch meine Forelle blau. Dieser Fisch war gut. Und so klang die Wanderung in Zufriedenheit aus. Ah ja, noch dies: Die Eigentümer des Fischergutes, lese ich auf der Homepage, möchten 2019 in Pension gehen. Also, falls jemand übernehmen will...Dienstag, 26. September 2017
Höllenszenen in der Surselva
Deftige Höllenszenen in lieblicher Landschaft: Das ist Sogn Giusep, zu Deutsch St. Josef. Die Kapelle mit dem markanten roten Vorbau aus Holz, seit langem unter Heimatschutz stehend, liegt 15 Gehminuten von Trun entfernt im Dorf Darvella, also in der Surselva; ich war gestern dort und fand das Jüngste Gericht im Gotteshaus von 1676 ziemlich drastisch. Also für sensible Vorbeiwanderer ist das gar nichts.
Montag, 25. September 2017
Der Thunfisch kürzte die Wanderung
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| Ittenthal voraus. Es ist übrigens das kleinste Dorf des Fricktals. |
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| Auf dem Dorfplatz von Ittenthal. |
Unlängst fuhr ich nach Frick. Von dort wanderte ich die Flanke des Frickbergs entlang nach Ittenthal, das die Einheimischen "Ütlete" nennen. Das Dorf liegt unheimlich geborgen, auf drei Seiten begrenzen es hohe Jurahügel, nur die eine Seite ist offen, eine Strasse führt hinab nach Kaisten. Mit dem Postauto trat ich von Ittenthal die Heimreise an - und dies nach nur anderthalb Stunden Wandern. Warum? Man sollte nicht, wie ich es am Vorabend getan hatte, im Zürcher In-Restaurant Thunfisch bestellen und essen, der nur halb angebraten und innen noch ganz roh ist. - Inzwischen geht es mir besser, ich war bereits wieder in Ittenthal und habe den ursprünglichen Plan vollendet, indem ich von dort über den Schinberg nach Sulz fortsetzte. Am Schluss landete ich in einer unkonventionellen Beiz. Mehr davon demnächst.
Sonntag, 24. September 2017
1830 von 2287 hat er geschafft
Diese Woche nahm ich einen Kafi mit Stefan Brauchli. Er wohnt in Seuzach, ist ehemaliger Swissair-Mitarbeiter, ist jetzt pensioniert und ein passionierter Gemeindewanderer. Will heissen: Er ist daran, sämtliche Schweizer Gemeinden zu bewandern. Kürzlich war er in Tavannes. Es war seine 1830ste Gemeinde, somit ist die 80-Prozent-Marke überschritten; total sind es 2287 Gemeinden. Wer mehr wissen will, findet auf Stefans Blog Informationen. Ich und er, wir haben abgemacht, dass ich ihn nächstes Jahr dann mal für eine Wanderkolumne begleite.
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