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Freitag, 14. Mai 2021

Die fünf Mütter

Wir haben Spargelsaison, also Hollandaise-Saison.
(Foto: Elya talk /Wikicommons)

Es gibt vier Himmelsrichtungen, sieben Wochentage, zwölf Monate. Und es gibt, wie ich gestern las, fünf Muttersaucen der klassischen französischen Küche. Würde mich wundern, wer sie aufzählen kann. Wer sie schon alle gekostet hat. Und wer sie gar schon selber zubereitet hat. Was mich angeht, hatte ich schon die Tomatensauce, die Béchamelsauce, die Hollandaise (zum Spargel). Aber was zum Teufel ist eine Veloutésauce und was eine Espagnole? Wer es wissen will, findet hier alle Informationen.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Unser Extra

In der "Schweizer Familie" dieser Woche gibt es ein umfangreiches "Wander-Extra". Machen wir jedes Jahr, ich trage jeweils fleissig bei. Diesmal ist das Glarnerland der Schwerpunkt, mir gefällt besonders die Reportage von Kollegin Caroline Fink, die sozusagen die Vertikale des Kantons durchmisst von ganz oben (Chärpfgebiet) bis unter Tag (stillgelegtes Schieferbergwerk von Engi). Vollgepackt mit Selbsterlebtem ist dieser Text, und überhaupt finde ich, dass unser "Extra", das auch Sicherheitsempfehlungen sowie Tipps gegen kleine und grosse Bobos enthält, sich sehen lassen kann. Allen eine schöne Auffahrt!

Hier gehts in die Unterwelt der Glarner: die Schiefermine von Engi.
(Foto: Paebi/Wikicommons)

Mittwoch, 12. Mai 2021

Blitzprojekt auf dem Säntis

Der Säntis ist so verbaut, dass es auf eine Installation
mehr oder weniger nun wirklich nicht ankommt.
(Foto: specialdj/Wikicommons)

Der Säntis gilt als Wetterberg, Unwetter toben sich des öftern an ihm aus. Ab diesem Monat wird der Ostschweizer Gipfel von einem Helikopter umschwirrt, ein europäisches Konsortium montiert einen Hochenergielaser, der ionisierte Kanäle in die Atmosphäre legen und mit ihnen Blitze ableiten soll. Nicht dass ich die technischen Ausführungen in der Pressemitteilung verstehe – doch immerhin begreife ich den Zweck der Übung. Die Anlage auf dem Säntis ist ein Projekt in Entwicklung, sollte das mit der Blitz-Umleitung funktionieren, könnten AKWs, Elektrizitätswerke, aber auch Flughäfen profitieren. Sie alle sind daran interessiert, gut gegen Blitzschlag geschützt zu sein.

Dienstag, 11. Mai 2021

Wo ist das Murmeltier?

Wir brauchen ein Nationaltier,
findet er: Claudio Zuccolini. (zvg)
Schottland hat das Einhorn, Frankreich den Hahn, Spanien den Stier. Andere Länder, darunter die Schweiz, sind sozusagen tierlos. Der Verein Nationaltier Schweiz, angeführt vom Bündner Komiker Claudio Zuccolini, der in dieser Rolle Ernst an den Tag legt ("ich finde es wichtig, dass die Schweiz eine emotionale Identifikation schafft") – dieser Verein will das ändern. Bis Ende Woche kann man auf seiner Homepage abstimmen, das siegreiche Tier soll dann mit Kampagnen und dergleichen als eidgenössisches Nationaltier propagiert werden. Zur Auswahl stehen Steinbock, Bär, Kuh und Löwe, die Kuh liegt derzeit vorn. Mein Favorit steht leider nicht zur Debatte. Ich wäre für das Murmeli.

Montag, 10. Mai 2021

Der Lockruf Schwedens


Die Kulning ist schwedisch und in der Regel Frauensache. Eine bäuerliche Erfindung ist sie, die neuerdings von der Popmusik aufgenommen wird. Um einen langgezogenen, hochstimmigen Kuh-Lockruf handelt es sich, der über Kilometer trägt, Raubtiere abschrecken kann, vor allem aber das Vieh anzieht. Hier einer von einigen Kulning-Filmen auf Youtube, der Screenshot stammt aus diesem Film.

Sonntag, 9. Mai 2021

Ich hatte die Maispoularde

Normalerweise würde ich für diese Mitteilung keinen eigenen Blogeintrag aufwerfen. Aber wir haben ja auch nicht Normalität, sondern sind zur Hälfte noch im Coronaregime. Nun, immerhin die Terrassen der Restaurants sind mittlerweile offen. Und so kam es, dass wir gestern nach vielen Monaten der gastronomischen Abstinenz wieder für ein Mittagessen einkehren konnten. Das Essen im Restaurant Vorderer Pfannenstiel hoch über Meilen mit der Rigi und dem Pilatus am Horizont war ausgesprochen fein. Ich hatte die Maispoulardenbrust an Madeirasauce mit grünem Spargel und Süsskartoffelpüree. Normalerweise würde ich für diese Mitteilung keinen eigenen Blogeintrag aufwerfen. Aber in diesem Fall.

Samstag, 8. Mai 2021

Barre des Ecrins – nie gehört

Die Barre des Ecrins in den französischen
Dauphiné-Alpen, 4102 Meter hoch ist sie.
(Foto: I, Sebastien roussenac / Wikicommons)
82 Viertausender gibt es in den Alpen. Mehr als die Hälfte von ihnen stehen in der Schweiz. Wohingegen die armen Österreicher keinen einzigen Viertausender haben; der östlichste der Alpen, das ist nämlich der Piz Bernina im Kanton Graubünden. Das wusste, darüber bloggte ich schon. Gestern schaute ich nach, wo denn der nördlichste, der südlichste und der westlichste Viertausender der Alpen stehen. Das fand ich:
  • Nördlichster Gipfel der Alpen mit über 4000 Metern Höhe: Schreckhorn, Schweiz.
  • Südlichster: Barre des Ecrins, Frankreich.
  • Westlichster: Ebenfalls Barre des Ecrins – übrigens ein  Berg, von dem ich noch nie gehört habe.