![]() |
| Der Abschnitt vom Siblinger Randenturm hinab nach Siblingen ist steil. |
![]() |
| Mein Dessert. |
![]() |
| An schönen Tagen sieht man den Alpenkranz: auf dem Hagenturm. |
![]() |
| Der Abschnitt vom Siblinger Randenturm hinab nach Siblingen ist steil. |
![]() |
| Mein Dessert. |
![]() |
| An schönen Tagen sieht man den Alpenkranz: auf dem Hagenturm. |
Wer einst in der Webstube sein Geld verdiente, verrichtete eine monotone Arbeit. Vermutlich kommt es von daher, dass bis heute im Dialekt ein "Webstübler" einen bezeichnet, der nicht besonders hell ist. Ein Basler Historiker vermutet, dass die abschätzige Bedeutung konkret auf die in Basel 1917 gegründete "Webstube" zurückgeht. Im Berner Benteli Verlag gab es später gar Webstübler-Witz-Sammlungen, die Basler Webstube änderte deswegen 1971 ihren Namen. Als ich kürzlich einen Teil des Zuger Industriepfades Lorze beging, las ich auf einer Infotafel in Neuägeri dies: Die Arbeiter erhielten in der dortigen Webstube 1857 einen Tageslohn von 1 bis 3 Franken. Dies sei "bedeutend mehr" gewesen als das, was ein Knecht in der Landwirtschaft verdiente. Unter Umständen war es schlau, sich in der Textilindustrie zu verdingen.
![]() |
| Schon im Ägypten der Pharaonen wurde gewoben. Von Hand, versteht sich. Darstellung in einem Grab in Beni Hassan. (Encyclopaedia Biblica / Wikicommons) |
![]() |
| Gudench Barblan, Wortsammler. (sent-online.ch / Wikicommons) |
P.S. Der Rechtsanwalt Gudench Barblan, vor etwas mehr als 100 Jahren verstorhen, sammelte die Ortsnecknamen des Engadins, darunter die Bezeichnung "Pietigots". Seine Liste findet sich in der Wikipedia. Er selber war aus Schuls und demnach ein … "Schwein".
Vor einiger Zeit erwähnte ich in meinem Blog Intragnas Campanile, den mit 65 Metern höchsten Kirchturm des Tessins. Ich fragte mich in diesem Zusammenhang, welches denn eigentlich die höchste Kirche in unserem Land sei. Gestern suchte ich das heraus, was mich dank dem Wikipedia-Eintrag "Liste der höchsten Sakralgebäude der Schweiz" bloss Sekunden dauerte. Die höchste Kirche der Schweiz steht in Bern, es ist das Münster mit 100,6 Metern Höhe. Auf Platz zwei folgt die Kirche St. Martin in Malters LU, 97,6 Meter. Eins zu Null für die Reformierten.
P.S. Die prestigiöse 100-Meter-Marke erreichte der Turm des Berner Münsters erst Ende des 19. Jahrhunderts. 1521 hatte man die Bauarbeiten bei knapp 61 Metern unterbrochen, 1889 setzte man wieder an, wobei man von Berner Sandstein auf robusteren Sandstein aus Niedersachsen wechselte. Die Illustration von Gabriel Ludwig Lory (Wikicommons) zeigt das Münster um 1800.