Gestern hatten wir in Arosa ein Traumwetter. Heute soll das wieder so sein, sagen die Prognosen. So richtig von meinem Aufenthalt berichten will ich erst morgen - es gelingt mir hier im Hotel nicht, ein Foto hochzuladen. Schönen Sonntag allen!
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Sonntag, 17. Dezember 2023
Samstag, 16. Dezember 2023
Vom einen See zum anderen
Der Berner David Gottlieb Matti, Weinhändler und Dragoner-Offizier, hielt sich die meiste Zeit seines Lebens in Vevey auf. Offenbar war er ein vifer und geschäftstüchtiger Mann – als er in den 1830er-Jahren mitbekam, wie auf vielen Schweizer Seen eine touristisch motivierte Passagierschifffahrt entstand, kaufte er ein grosses Schiff, die "Echo", die bis anhin auf dem Genfersee verkehrt hatte. Die "Giessbach", wie das Schiff fortan hiess, kam ab 1839 auf dem Brienzersee zum Einsatz. Ein paar Jahre später wurde es sozusagen versetzt und befuhr nun den benachbarten Thunersee, wo mehr Kundschaft zu finden war. Gelesen habe ich das im voluminösen Band "Die Geschichte der Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee" von 2021 aus dem Weber Verlag, in dem ich gestern wieder einmal blätterte.
PS: Gleich fahre ich nach Arosa zum Winterwandern. Ich freue mich auf die Sonne. Und auf den Schnee.
Freitag, 15. Dezember 2023
Wiggerologie
Die Leute aus dem Kanton Luzern, eventuell auch die aus dem Kanton Aargau brauchen diesen Eintrag nicht zu lesen, sie wissen vermutlich schon, was ich hier darlege. Mir aber war bis vor wenigen Tagen neu, dass es in diesem Land nicht nur den bekannten Fluss Wigger gibt, sondern auch ein Flüsschen Wiggere. Also, schaffen wir hier eine Klarheit, von der ich selber profitiere, indem ich die zwei Gewässer in Zukunft nicht verwechseln werde. Hoffentlich.
- Die Wigger bildet sich auf Luzerner Gebiet aus Quellbächen am Nordhang des Napfs. Sie fliesst auf ihrem Weg nach Norden durch Orte wie Willisau, Dagmersellen, Zofingen und Rothrist, wechselt dabei auf der Höhe von Brittnau in den Kanton Aargau und mündet am Ende bei Aarburg AG in die Aare.
- Die Wiggere entspringt bei Buchensäge in der Gemeinde Menznau und fliesst in Wolhusen in die Kleine Emme. Sie ist wesentlich kürzer und zu hundert Prozent luzernisch.
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| Braun nach dem Regen: Der Fluss Wigger bei Dagmersellen im Dezember 2021. |
Donnerstag, 14. Dezember 2023
Sisi und die Schwyzer Nonnen
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| Elisabeth von Österreich 1865. Fotografie von Joseph Albert. (Wikicommons) |
Mittwoch, 13. Dezember 2023
Ruhige Route mit Rösti
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| Blick zur Pilatuskette kurz vor Studenweid. |
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| Winterliches Land ebenfalls im Gebiet Studenweid. |
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| Die Linde auf dem Märzhubel am Rand von Wolhusen. |
Dienstag, 12. Dezember 2023
Im Angesicht des Todes
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| Markenzeichen des Wolhuser Totentanzes sind die in die Fresken integrierten Schädel. |
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| Schädel säumen auch die Kapellentür. |
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| Die Totenkapelle von Wolhusen steht beim Friefhof oberhalb der Pfarrkirche. |
Montag, 11. Dezember 2023
Willisauer Seenplatte
Das Ostergau östlich von Willisau bringt Wanderer und Wanderinnen ins Staunen. An die 20 Weiher sind zu sehen, deren geometrische Anordnung die Anlage durch Menschenhand verrät. Am Samstag kamen wir vorbei und lasen natürlich die Infotafel, die das Ganze erklärt. Im Ersten Weltkrieg wurden die Weiher eingerichtet, man wollte Torf abbauen. Im Zweiten Weltkrieg setzte man Pumpen ein, senkte den Grundwasserspiegel um sechs Meter ab, Kohle und Öl waren knapp, der Torf als Brennmaterial begehrter denn je. Zeitweise arbeiteten vor Ort 300 Leute. Später durfte sich die Natur das Terrain zurückerobern, heutzutage ist das Ostergau, eine Art Seenplatte des Luzerner Hinterlandes auf kleinstem Raum, streng geschützt, im Wasser tummeln sich Fische, es gibt Riedflächen, Röhrichte und artenreiche Feuchtwiesen, seltene Pflänzli gedeihen. Bei unserer Visite war das Gelände teilweise überschwemmt. Das machte das Ostergau noch reizvoller, als es ohnehin ist.
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| Das Ostergau auf der "Schweizmobil"-Karte. |
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