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Samstag, 5. September 2020
Jurassisches Höllenfeuer
Müsste man die Homepage der Gemeinde Les Enfers im Kanton Jura nicht unter das Motto "Les Enfers, c'est nous" stellen? Des weitern - fertig gescherzt - finde ich zu diesem Thema Folgendes wert, hier erwähnt zu werden: Der Ort hat zwei deutsche Namen, die freilich nicht mehr gebraucht werden. Sie lauten "Die Hell" oder "Inderhöll". Dazu passt das Feuer-Wappen von Les Enfers.
Freitag, 4. September 2020
Clos du Doubs
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| Der Doubs bei Soubey. |
Ich hoffe, ich klinge nicht nach Oberlehrer, wenn ich hier erkläre, was "Clos du Doubs" bedeutet; ich gebe ja zu, dass ich die drei verschiedenen Bedeutungen des Ausdrucks auch erst kenne, seit ich letzten Samstag in der Gegend wanderte. Also: Clos du Doubs ist ...
- ... erstens der Name einer Gemeinde im Kanton Jura, in der sich 2009 Epauvilliers, Epiquerez, Montenol, Montmelon, Occourt, Saint-Ursanne und Seleute zusammenschlossen.
- ... zweitens die mit dieser Gemeinde zum guten Teil deckungsgleiche Region des Doubstales auf dem schweizerischem Abschnitt mit Saint-Ursanne als Zentrum.
- ... drittens ein 12 Kilometer langer, parallel zum Doubs sich ziehender, von diesem auf drei Seiten eingeschlossener Höhenrücken in der genannten Region.
Donnerstag, 3. September 2020
Aiolos und die Windräder von Muttenz
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| Der Windgott Aiolos oder Aeolus bläst: ein antikes Marmorrelief. Was ich mich frage: Ist es Arbeit oder Vergnügen? (Ed Stevenhagen/ Wikicommons) |
Windturbinen zwecks Stromproduktion stehen meist im Hügelland oder im Gebirge. Nun sind zwei solche Dinger in Muttenz im Baselbiet geplant, im Flachland also, auf dem Areal Hard zwischen der Autobahn und den Bahngeleisen. Bis 2023 soll die Anlage realisiert werden; es gibt allerdings Leute, die sich wegen des Lärms Sorgen machen und gegen das Projekt sind. Klein sind die beiden Windräder nicht, die Rotorblätter werden am obersten Punkt eine Höhe von 200 Metern erreichen.
Mittwoch, 2. September 2020
Die Sache mit dem Retourbillett
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| SBB-Panoramawagen, erste Klasse. (Foto: ChristianSchd/Wikicommons) |
Dienstag, 1. September 2020
Sizi, sizi, bîna
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| Der Lorscher Bienensegen, Textausschnitt. (Biblioteca Apostolica Vaticana/ Wikicommons) |
Letzte Woche brachte ich hier den St. Galler Bienensegen, der auf eine Handschrift des Klosters St. Gallen aus dem 9. Jahrhundert zurückgeht. Darauf meldete sich Freund Peider mit einem anderen, ebenso charmanten, rund ein Jahrhundert jüngeren Bienensegen, dem des Klosters Lorsch in Hessen. Hier ist der Text, zuerst auf Althochdeutsch und dann in der Übersetzung; man beachte Wörter, die auf den ersten Blick unverständlich sind, bis man sie doch begreift, "Hurolob" gleich Urlaub etwa.
- Kirst, imbi ist hûcze
- Nû fliuc dû, vihu mînaz, hera
- Fridu frôno in munt godes
- gisunt heim zi comonne
- Sizi, sizi, bîna
- Inbôt dir sancte Maria
- Hurolob ni habe dû
- Zi holce ni flûc dû
- Noh dû mir nindrinnês
- Noh dû mir nintuuinnêst
- Sizi vilu stillo
- Uuirki godes uuillon
- Christ, der Bienenschwarm ist hier draußen!
- Nun fliegt, ihr meine Bienen, kommt.
- Im Frieden des Herren, unter dem Schutz Gottes
- kommt gesund zurück.
- Sitzt, sitzt, Bienen.
- Der Befehl kommt von der Jungfrau Maria.
- Ihr habt keinen Urlaub.
- Fliegt nicht in den Wald.
- Weder sollt ihr von mir entgleiten.
- Oder vor mir flüchten.
- Sitzt im absolut Stillen
- und erfüllt Gottes Willen.
Montag, 31. August 2020
Butterduft am Doubs
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| Kalorienfest im Restaurant von Clairbief. |
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| Der Stern markiert Clairbief. |
4 Stunden, 290 Meter aufwärts, 790 abwärts.
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| Der rote Steg führt auf die Nordseite des Doubs und nach Clairbief. |
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| Schönheit. |
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| Soubey, gleich ist Wanderschluss. |
Sonntag, 30. August 2020
Das Tessin schrumpft
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| Bohrapparatur im Ceneri-Basistunnel. (Foto: Martin Chovanec/ Wikicommons) |
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