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Freitag, 12. Juli 2019

Nicht A, sondern Ae

Kurz vor der Aellgäulücke, Blick auf den Brienzersee.
Dekoratives Auf und Ab bei der Lücke.
Bevor ich ein paar Worte über die grossartige Allgäulücke verliere, die wir am Mittwoch überschritten, muss ich kurz sprachlich werden: Korrekt heisst der Pass gar nicht "Allgäulücke", auch wenn man das manchenorts liest und ich den Namen gestern so schrieb. Richtig ist vielmehr "Aellgäulücke" oder, dialektal gefasst, "Ällgäuwlickä". Dies gesagt, möchte ich allen empfehlen, den Pass zu besuchen. Der Aufstieg von Oberried ist happig, klar, 1400 Höhenmeter setzen einem zu. Gleichzeitig ist es grossartig, unterwegs immer wieder mal innezuhalten, den mit zunehmender Höhe immer kleiner werdenden Brienzersee zu mustern und etwas schräg dahinter die Eisriesen des Berner Oberlandes zu sehen. Rund um die Lücke erblickt man des öftern Steinböcke aus der Nähe (wir sahen sie durch das Fernglas). Gleichzeitig wird einem oben eine ganz neue Ansicht zuteil: die auf die grünen Hügel des Emmentals und des Entlebuchs, zu denen wiederum Hohgant und Schrattenfluh den schroffen Gegenakzent setzen. Aellgäulücke, ich bin froh, dich kennengelernt zu haben.

Route: Oberried - Bitschi - Äellgäulücke - Schöniseischwand - Kemmeriboden. 6 Stunden. 1400 Meter aufwärts, 1000 abwärts.
Die Lücke im Rückblick.

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