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Montag, 30. November 2020

Still und leer

Die Höhle im Bruedertöbeli. Ein Wanderweg ist nicht
ausgeschildert, doch führt ein guter Weg hin. Auf
der Karte ist die Höhle östlich von Bütschwil nicht
bezeichet. Ihre Koordinaten: 724889.55, 246969.09.

Zmittag.
Schön war sie, unsere samstägliche Wanderung. In Bütschwil starteten wir, im Toggenburg also. Ein früher Höhepunkt war die Höhle im Bruedertöbeli, die so heisst nach den Waldbrüdern, die einst in der Gegend als Einsiedler hausten; von dieser Höhle habe ich in meinem Blog bereits früher geschwärmt. Also weiter. Wir stiegen auf nach Äwil, stiegen via Tobel, Füberg und Bleiken ab nach Anzenwil, überquerten den Necker. Und wieder ging es aufwärts - aufwärts zum Zmittag. Auf dem Winzenberg war es soweit, in der Frohen Aussicht, einer tollen Wirtschaft, wärmten wir uns auf, assen Rösti, tranken einen Humagne Rouge. Der Nachmittag war nachher vergleichsweise leicht: am Rand des abschüssigen Sacktobels hinab nach Oberrindal, dann hinauf nach Bisacht. In Oberuzwil gerieten wir in Agglogelände, in Uzwil war nach 5 1/4 Stunden Gehzeit (750 Meter aufwärts, 800 abwärts) Wanderschluss. Doch, das war gut. Besonders gefiel uns, dass wir Raum gehabt hatten. Das Gelände war still und leer, der gemeine Biker setzt dieser Tage in seinem Wöhnigli zum Winterschlaf an, und die anderen Wanderer waren wohl alle ins Gebirge gefahren zwecks kollektiver Anbetung der Sonne.
Charismatischer St. Galler: der Necker (bei Anzenwil).

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