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Dienstag, 30. Juni 2020

Graue Fluhen, blauer See

Im "Schwert" Weesen,
die Tartine von C.
Der Samstag war freundlich zu uns. Hier zehn Dinge, die unsere Wanderung von Walenstadtberg via Paxmal, Schwaldis, Säls, Hag, Stäfeli, Laubegg, Bidem, Rüesteliwald, Geissboden, Seeren, Oberbetlis, Paradies, Flihof nach Weesen (6.30h, 840 Meter aufwärts, 1395 abwärts) gut machten:
  1. Es regnete während der ganzen Unternehmung nicht. Bloss vorher und nachher.
  2. Wir trafen gleich beim Start vor der Reha-Klinik Walenstadtberg eine junge Inderin, die in Materialwissenschaften doktoriert und eine Wanderkarte in der Hand hielt; Kavita zog ein längeres Stück mit uns mit, wir unterhielten uns gut. Was für ein strahlendes Gesicht!
  3. Das Paxmal (siehe gestern) beeindruckte uns durch seine kühne Anlage und die massigen Säulen. Auch wenn wir diese letztlich hässlich fanden.
  4. Nach dem Paxmal hielten wir weiter Richtung Westen. Allmählich, so circa ab Schwaldis, wurde der Weg abenteuerlich.
  5. Die Aussicht war reichhaltig. Vor allem sahen wir die Berge über dem Walensee von Spitzmeilen bis Mürtschenstock und von Pizol bis Sechsmoor.
  6. Die grauen Fluhen der Churfirsten über uns, der karibisch blaue Walensee unter uns begrenzten uns, begleiteten uns, erfreuten uns, schüchterten uns ein. 
  7. Diese Blumen! Wir sahen Akelei, Knabenkraut, Teufelskralle, Enzian, Bachnelkenwurz. Und viele andere.
  8. Den enorm steilen Abstieg hinab von der Laubegg nach Bidem überstanden wir heil; genial, wie der Pfad den felsdurchsetzten Hang meistert.
  9. Kurz vor dem Restaurant Paradies in Betlis gab es einen Selbstbedienungs-Kühlschrank. So ein Glace nach etlichen Kilometern in der Sommerhitze tut enorm wohl.
  10. Eine Stunde später kamen wir in Weesen an und kehrten im "Schwert" ein. Bier ist immer am besten, wenn man gewandert ist.
    Kurz vor dem Stäfeli.
    Die Augen lieben ihn: der Walensee.

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